
- Angela Gossow hat die Gerüchte über ihre Rückkehr als Sängerin von Arch Enemy entschieden dementiert.
- Zwei kryptische Teaser, die am 13. und 16. Februar 2026 veröffentlicht wurden, hatten die Metal-Szene in Aufruhr versetzt.
- Gossow bleibt als Managerin der Band involviert und zeigt sich begeistert über das, was kommt.
- Eine neue Single, „To the Last Breath“, ist für den 19. Februar angekündigt, der oder die Sänger(in) ist noch unbekannt.
Wir verfolgen die Bewegungen in der Melodic-Death-Metal-Szene im Team genau, und diese Woche hielt uns die Arch Enemy-Saga in Atem. Als die Social-Media-Kanäle der schwedischen Band und von Angela Gossow gleichzeitig komplett auf Schwarz gingen, dachten alle dasselbe: Die deutsche Ikone kehrt ans Mikro zurück. Doch weit gefehlt. Gossow setzte den Spekulationen ein Ende. Rückblick auf eine Woche voller Gerüchte und Wendungen.
Der Ausstieg von Alissa White-Gluz: Ausgangspunkt aller Spekulationen
Alles beginnt am 23. November 2025. Arch Enemy gibt die Trennung von Alissa White-Gluz bekannt, ihrer Sängerin seit 2014. Nach 12 Jahren und vier Studioalben — darunter Deceivers (2022) und Blood Dynasty (2025), die in Schweden die Top 10 erreichten — schlägt die kanadische Sängerin ein neues Kapitel auf.
Die Band beendet ihr Statement mit einem bedeutungsschweren Satz: „Wo ein Ende ist, gibt es auch einen Anfang. Wir sehen uns 2026.“ Genug Stoff für die wildesten Theorien. Zumal Johan Liiva, der ursprüngliche Sänger der Band, ebenfalls schnell klarstellt, dass er nicht zurückkehren wird. Das Rätsel bleibt vollständig.
Angela Gossow stieß 2000 zu Arch Enemy und ersetzte Johan Liiva. Sie nahm fünf Alben mit der Band auf, von Wages of Sin (2001) bis Khaos Legions (2011), bevor sie 2014 den Posten als Sängerin aufgab, um sich ihrem Privatleben und dem Management der Band zu widmen.
Teaser, die das Internet in Aufruhr versetzten
Am 13. Februar 2026 veröffentlicht Arch Enemy ein kryptisches Video auf Instagram: eine vermummte Gestalt, die eine Fackel in die Höhe hält, begleitet von einem einzigen Wort — „2026“. Doch mehrere Details sorgten für mächtig Wirbel:
- Das Video wird gleichzeitig von Arch Enemy und Angela Gossow gepostet.
- Michael Amott, Joey Concepcion und Daniel Erlandsson sind markiert — ebenso wie Gossow.
- Alle Profilbilder werden komplett schwarz.
- Auf der offiziellen Website steht: „[Wiederverbindung] Bitte warten“.
Am 16. Februar erscheint ein zweiter Teaser. Darin sind die Bandmitglieder und eine geheimnisvolle Figur zu sehen, die ein Mikrofon vom Boden aufhebt. Gossow wird erneut markiert. Die Metal-Community dreht durch.
Der koordinierte Blackout in den sozialen Netzwerken (gelöschte Posts, schwarze Profilbilder, synchronisierte Teaser) ist in der Musikindustrie zu einer klassischen Strategie geworden, um vor einer großen Ankündigung Buzz zu erzeugen. Das Geheimnis schafft mehr Engagement als eine einfache Pressemitteilung.
Gossow setzt den Gerüchten ein Ende
Einige Stunden nach dem zweiten Teaser meldet sich Angela Gossow in den Instagram-Kommentaren von Arch Enemy zu Wort. Ihre Nachricht lässt keinen Zweifel: Sie ist nicht die neue Sängerin. Sie zeigt sich begeistert davon, als Managerin an diesem Kapitel mitzuwirken, und verspricht, dass das Kommende „alles wegfegen“ wird.
Gossow, 51, hatte die Bühne 2014 aus eigenem Entschluss verlassen. Zwar erwähnte sie 2018 ihren Wunsch, ein Extreme-Metal-Projekt zu gründen, doch eine Rückkehr zu Arch Enemy brachte sie nie zur Sprache. Ihre Präsenz in der Promo-Kampagne erklärt sich durch ihre Rolle als Managerin, die sie seit 2008 innehat.
Wer wird also am Mikro stehen?
Da Gossow und Liiva nicht infrage kommen, bleibt das Feld der Möglichkeiten weit offen. Die Fans spekulieren bereits über mehrere Namen:
- Mayara Puertas (Torture Squad) — Die Brasilianerin hatte Anfang Februar eine rätselhafte Nachricht gepostet, begleitet von einer Anspielung auf den Arch-Enemy-Titel „You Will Know My Name“. Gossow hatte den Post gelikt. Puertas hat dies inzwischen dementiert.
- Lauren Hart (Only Human) und Vicky Psarakis (Sicksense, ex-The Agonist) werden ebenfalls von der Community genannt.
Gerüchte sprechen zudem von der Veröffentlichung einer neuen Single mit dem Titel „To the Last Breath“ bereits am 19. Februar. Sollte sich das bestätigen, könnte die Enthüllung der neuen Stimme von Arch Enemy unmittelbar bevorstehen. Die Band ist außerdem am 25. April als Headliner beim Bangers Open Air 2026 angekündigt, was bis dahin ein vollständiges Line-up voraussetzt.
Damit du keine Ankündigung von Arch Enemy verpasst, behalte ihre Instagram-Accounts und ihre offizielle Website im Blick, auf der die Nachricht „[Wiederverbindung] Bitte warten“ weiterhin eine baldige Enthüllung erahnen lässt.
Ein außergewöhnliches gesangliches Vermächtnis
Unabhängig davon, wer die neue Stimme sein wird, die Person hat große Fußstapfen zu füllen. Angela Gossow definierte mit Alben wie Wages of Sin oder Doomsday Machine die Rolle der Frontfrau im Extreme Metal neu. Alissa White-Gluz führte die Band anschließend zu ihren größten kommerziellen Erfolgen. Das nächste Kapitel muss diesem doppelten Vermächtnis gerecht werden und zugleich frischen Wind bringen.
Zusammenfassung
Die Arch Enemy-Saga ist noch lange nicht vorbei. Angela Gossow wird nicht ans Mikro zurückkehren, doch hinter den Kulissen bleibt sie am Ruder. Mit einer möglicherweise unmittelbar bevorstehenden Single und bestätigten Festivalterminen dürfte die Enthüllung des neuen Gesichts der Band nicht mehr lange auf sich warten lassen. Der schwedische Melodic Death Metal ist noch nicht am Ende. Wir bleiben dran.
Quellen
- Blabbermouth – Angela Gossow dementiert Gerüchte über ihre Rückkehr zu Arch Enemy
- Loudwire – Angela Gossow dementiert Gerüchte, sie sei die neue Sängerin von Arch Enemy
- Metal Hammer / Louder Sound – Angela Gossow dementiert das Gerücht, sie kehre zu Arch Enemy zurück
- Consequence – Angela Gossow weist Spekulationen über ihre Rückkehr zu Arch Enemy zurück: „Ich bin es nicht“
- Revolver – Arch Enemy deutet Wiedervereinigung mit Sängerin Angela Gossow an

