Billaudot CONNESSON GUILLAUME - LES HORIZONS PERDUS - VIOLON & PIANO
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Zusammenfassung dieser Partitur
Dieses Violinkonzert von Guillaume Connesson basiert auf einer zentralen Idee: dem Zwiespalt zwischen aktivem Leben und dem Absoluten des inneren Lebens, statt einer einfachen Erzählung. Die Form des Werks spiegelt diesen Kontrast wider mit zwei "Reise"-Sätzen (1 und 3), schnell und intensiv motorisch, die zwei "Shangri-La"-Sätze (2 und 4) einrahmen, welche als ruhige, zeitlose Meditationen konzipiert sind.
Der erste Satz (Reise 1) beginnt mit einer besorgten Orchester-Einleitung und stellt dann drei deutlich differenzierte Themen vor: ein erstes dramatisches Material, das vom Orchester präsentiert wird, ein zweites Thema für die Violine in Triple-cordes, getragen von einem unerbittlichen Marsch, und einen dritten lyrischen und leidenschaftlichen Impuls. Die Entwicklung setzt diese Elemente unter Spannung und kombiniert sie in einem atemlosen Fortschreiten, ideal für alle, die eine Konzertpartitur suchen, in der rhythmische Energie einer echten expressiven Entwicklung dient.
Der zweite Satz (Shangri-La 1), ein kurzes und suggestives Intermezzo, erzeugt eine klangliche Faszination durch "Hohl"-Harmonien, Gong-Resonanzen und das Klagen des Englischhorns. Der Solist entfaltet hier ein Hauptthema mit beschwörendem Charakter, bevor ein wirbelndes Motiv und das Rascheln der Schlaginstrumente zu einer kleinen überleitenden Kadenz im accelerando führen, die direkt zum folgenden Satz überleitet.
Der dritte Satz (Reise 2) ist ein ausgelassener Freudentanz, aufgebaut auf dem Gegensatz zweier Sequenzen: eine ternäre, federnde, getragen vom Thema des Solisten mit unaufhörlichen Sprüngen; die andere binär, wilder und gehämmert. Im Finale (Shangri-La 2) bringt die lyrische Langsamkeit eine Beruhigung, die als Höhepunkt des gesamten Weges erscheint: ein Eintauchen in die Seele und die Suche nach dem Absoluten, bis zum Erscheinen eines neuen Themas für die Violine in gedämpfter Lautstärke, von unendlicher Zärtlichkeit.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Guillaume Connesson | Genre | klassische Partitur |
| Instrumentation | Violine solo und Orchester | ||
Häufig gestellte Fragen
Welches technische Niveau erfordert Les Horizons perdus von Guillaume Connesson?
Die Komposition enthält ein zweites Thema für Violine mit Dreifachgriffen schon im ersten Teil Voyage 1. Der dritte Satz fordert außerdem ständige Sprünge in einem beschwingten Dreiertakt-Tanz.
Wie viele Sätze umfasst Les Horizons perdus?
Das Werk besteht aus vier Sätzen: Voyage 1, Shangri-La 1, Voyage 2 und Shangri-La 2. Die beiden Voyage-Sätze umrahmen zwei meditative Sequenzen mit dem Titel Shangri-La.
Welche Instrumentierung wird für diese Partitur angegeben?
Die angegebene Instrumentierung ist die einer Solovioline mit Orchester. Der Titel nennt „Violine & Klavier“, während die Beschreibung das Werk als Violinkonzert präsentiert.
Welche orchestralen Effekte sind in Shangri-La 1 vorhanden?
Shangri-La 1 verwendet Hohlklänge, Gongresonanzen und Englischhorn. Eine kleine überleitende Kadenz des Solisten in Beschleunigung führt direkt zum dritten Satz.
Ist für das Finale ein besonderer Klang der Violine vorgesehen?
In Shangri-La 2 erscheint ein neues Thema in gedämpfter Violine, in einem langsamen und lyrischen Satz.
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