Billaudot Moz Gang - Concerto En Fa Majeur D'Apres Kv 538 315 Et 368
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Zusammenfassung dieser Partitur
Im November 1778 verweilt Mozart in Mannheim und skizziert ein zweites Oboenkonzert in F-Dur, ein Jahr nachdem er sein Konzert in C-Dur KV 314 (Anfang 1777) vollendet hatte, das einzige Oboenkonzert, das uns vollständig überliefert ist. Von diesem Projekt in F-Dur bleibt nur ein anfängliches Tutti gefolgt vom Beginn des Solos erhalten: Die genaue Entstehung ist unbekannt, ebenso wie der Grund für den Abbruch, doch könnte das Werk mit der Begegnung mit Friedrich Ramm, einem von Mozart für die Reinheit seines Tons gelobten Oboisten, in Verbindung stehen.
Ausgehend von diesem Ausgangspunkt bietet diese Partitur eine besonders reizvolle musikalische Neubearbeitung: Anstatt eine spekulative Rekonstruktion zu versuchen, wurde die Wahl getroffen, ein kohärentes Konzert zu gestalten, indem aus dem Reichtum des vokalen Mozart geschöpft wurde. Zwei Arien in F-Dur, ursprünglich für Sopran konzipiert, fügen sich so in den Solistenpart ein: KV 538 "Ah se il ciel, begnine stelle" und KV 638 "Ma que vi fece", hier ohne die anfängliche Rezitativpassage präsentiert. Ihre Schreibweise, nahe an einer instrumentalen Virtuosität im gleichen Register, bietet der Oboe ideales Material, um ein "cantabile", präzises, leuchtendes und ausdrucksstarkes Spiel zu entwickeln.
Für den mittleren Satz wird das Andante KV 315 (ursprünglich in C-Dur) um einen Ganzton erniedrigt, um eine klassische tonale Beziehung um F und B zu etablieren. Diese Seite von magischer Reinheit hebt die Linie, die Atmung und den klanglichen Ausgleich hervor und lässt dem Solisten den notwendigen Raum, um Nuancen und Kontinuität des Gesangs zu pflegen. Eine ausgezeichnete Gelegenheit für jeden Oboisten, sich in einem Mozart zu bewegen, der zugleich elegant, lebendig und stets erneuert ist.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Wolfgang Amadeus Mozart | Genre | klassische Partitur |
| Instrumentation | Oboe und Orchester | ||
Häufig gestellte Fragen
Welche Besetzung ist für dieses Konzert in F-Dur vorgesehen?
Die Partitur ist für Soloklarinette und Orchester geschrieben, im klassischen Repertoire von Wolfgang Amadeus Mozart.
Welche Mozart-Stücke sind in dieser Fassung für Klarinette enthalten?
Das Konzert beinhaltet die Arien KV 538 « Ah se il ciel, begnine stelle » und KV 638 « Ma che vi fece », ursprünglich für Sopranstimme. Sie werden ohne den anfänglichen Rezitativ präsentiert. Das Ausgangsmaterial umfasst außerdem einen Anfangstutti und den Beginn des Solos aus einem Konzertentwurf von 1778.
Ist das Andante KV 315 in dieser Partitur enthalten?
Das Andante KV 315 ist im mittleren Satz enthalten und wurde von C-Dur nach B-Dur transponiert, also um einen Ganzton tiefer.
Stellt diese Ausgabe ein vollständiges unvollendetes Konzert von Mozart dar?
Diese Ausgabe bietet keine Rekonstruktion des unvollendeten Konzerts in F-Dur an. Es wurde eine kohärente Form aus den erhaltenen Fragmenten und vokalen Mozart-Seiten in F-Dur erarbeitet.
Billaudot Moz Gang Concerto in F-Dur: Welche Tonart strukturiert das Werk?
Die Tonart F-Dur strukturiert das Gesamtwerk, mit einer tonalen Beziehung zwischen F und B. Diese Struktur schließt das um einen Ton abgesenkte Andante KV 315 ein.
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