Cicognani Pompeii T1 - 12V
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Herstellerinformationen
Cicognani
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Ein modernes Echo mit "Echorec"-Abstammung
Die Pompeii T1 greift den Geist eines Mehrkopf-Echos vom Typ Binson Echorec auf, durch einen Fokus auf die Klangfarben und Filter der "3" und "4" Köpfe der Pompeii PE603. Die Idee ist nicht nur, eine Delay-Zeit zu reproduzieren, sondern das Gefühl von Wiederholungen zu erzeugen, die sich am Spiel "festsetzen" und einen natürlichen Klangteppich schaffen, mit einer sehr ausgefeilten Interaktion zwischen Feedback und Tonalität.
Vollständig neu konzipiert für moderne Anwendungen, integriert sie einen analogen Röhrenvorverstärker mit gepufferten ersten Gain-Stufen, um maximale Linearität und Klangqualität zu bewahren, egal ob vor dem Verstärker oder in einer komplexeren Konfiguration verwendet.
Für wen und in welchen Stilrichtungen macht die Pompeii T1 den Unterschied?
Die Cicognani Pompeii T1 richtet sich an Gitarristen (und Musiker allgemein), die expressive Delays mit organischem Klang und echtem Tiefenempfinden schätzen, ohne zu "sauber" zu klingen. Sie glänzt in den Bereichen Blues, Rock, Pop, Indie, Post-Rock, Ambient und überall dort, wo das Echo die Phrasierung unterstützen soll, statt sie zu überdecken.
Im Studio ist sie hervorragend geeignet, um Arpeggio-Aufnahmen zu verdicken, eine Reverb-Illusion durch dosierte Wiederholungen zu erzeugen oder subtile Modulationen im Stil einer "lebendigen Maschine" hinzuzufügen. Live hilft ihr bewusst begrenzter paralleler Mix, im Bandmix klar zu bleiben und gleichzeitig eine schöne räumliche Dimension zu bewahren.
Bedienung und Design: ein musikalischer Ansatz, gedacht als Instrument
Die Pompeii T1 bietet eine bewusst auf das Wesentliche fokussierte, aber sehr interaktive Steuersektion. Der Potentiometer Echo legt die Delay-Zeit fest, mit einem Bereich von ca. 87 ms bis 520 ms: ausreichend für Slapback, rhythmische Echos und längere Wiederholungen für Klangteppiche.
Das Duo Tone und Length of Swell (Feedback) steht im Zentrum des Pedal-Signatures: Der Ton regelt die Klangfarbe der Wiederholungen (heller im Hochton, dunkler im Bass), während das Feedback von einer einzelnen Wiederholung bis zur Selbstoszillation reicht, um unendliche Texturen zu erzeugen, wenn gewünscht.
Die Einstellung Volume Echo geht über einen klassischen Mix hinaus: Dank des internen parallelen Mixes überschreitet der Wet-Anteil selbst bei voller Lautstärke nicht 50% gegenüber dem Direktsignal. Ergebnis: ein präsentes Echo, das Anschlag und Dynamik respektiert, besonders geschätzt bei Akkorden und Double-Stops.
Schließlich bringt Magic Of Age eine Modulation, die das mechanische Altern von Vintage-Maschinen evoziert: eine bewegte Klangfarbe, sehr schmeichelhaft bei Arpeggien und luftigen Passagen, ohne in eine zu offensichtliche "Chorus"-Modulation abzurutschen.
Der Klang
Die Pompeii T1 zeichnet sich durch einen warmen und dichten Klang aus, mit einem harmonischen Relief, das typisch für einen Röhrenvorverstärker ist: Der Sound bleibt definiert, gewinnt aber an Materialgefühl und Ansprache unter den Fingern. Ihr passiver paralleler Mix hilft, ein solides Direktsignal zu bewahren, während die Wiederholungen sich lebendig und musikalisch um das Spiel legen.
In der Praxis ist sie hervorragend geeignet, um sanfte Echo-"Teppiche", umhüllende Vintage-Delays und Wiederholungen zu erzeugen, die sich natürlich in den Klang des Instruments einfügen. Musiker wie Jon Carin und Jonathan Wilson haben insbesondere den Bühneneinsatz und die Inspiration dieser Röhren-Echos hervorgehoben.
Technische Daten
| Effekte | Delay | Art | Sektor |
| Technologie | Analog | Verwendung | sta_des_gui_ele |
| Format | Pedal | Farbe | Schwarz |
| EQ | Ton | ||
| Mischarchitektur | passiv parallel, maximal 50% dry / 50% wet | Maße | 126 x 94 x 42 mm |
| Bereich | ca. 87 ms bis 520 ms | Gewicht | 0,5 kg |
| Typ | 12AX7 / ECC83 (mittlere Verstärkung) | Netzteil | nicht enthalten |
| Eingang | 6,35 mm Klinke (mono) | Batteriebetrieb | nein |
| Ausgang | 6,35 mm Klinke (mono) | Benötigte Stromversorgung | 12V DC (Mitte negativ) |
| Eingangsimpedanz | unter 1 Megaohm | Stromaufnahme | 350 mA |
| Ausgangsimpedanz | unter 100 Kiloohm | Empfohlenes Netzteil | stabilisiertes 12V-Netzteil, das dauerhaft 500 mA liefern kann |
| Signal-Rausch-Verhältnis | unter 76 dB | Hinweis | Der Einschaltstrom (Aufheizen der Röhre) kann kurzzeitig über 1000 mA liegen |
Häufig gestellte Fragen
Welche Stromversorgung wird für die Cicognani Pompeii T1 benötigt?
Eine 12 V DC Stromversorgung mit negativer Mitte ist erforderlich, mit einer empfohlenen Dauerleistung von 500 mA. Der angegebene Verbrauch liegt bei 350 mA, aber der Einschaltstrom kann beim Aufheizen der Röhre Spitzenwerte von über 1000 mA erreichen. Ein Netzteil ist nicht im Lieferumfang enthalten und der Betrieb mit Batterie ist nicht vorgesehen.
Wie groß ist der Delay-Zeitraum?
Die Echo-Einstellung deckt etwa 87 ms bis 520 ms ab, von Slapback bis zu weiter auseinanderliegenden Wiederholungen.
Erlaubt die Mischung ein vollständig wet-Signal?
Die passive Parallelschaltung begrenzt das Effekt-Signal auf ein maximal 50 % wet / 50 % dry Verhältnis. Das Direktsignal bleibt somit selbst bei maximiertem Echo-Volume eingestellt.
Welche Anschlussmöglichkeiten bietet dieses Pedal?
Die Schnittstellen umfassen einen Mono-Eingang und Mono-Ausgang über 6,35 mm Klinke. Der Eingangswiderstand liegt unter 1 MΩ und der Ausgangswiderstand liegt unter 100 kΩ.
Wie wirkt die Einstellung Magic Of Age?
Diese Steuerung fügt eine Modulation hinzu, die vom mechanischen Altern alter Vintage-Geräte inspiriert ist. Sie soll subtile Bewegung in Arpeggios und luftige Texturen bringen, ohne eine ausgeprägte Chorus-ähnliche Modulation zu erzeugen.
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