Cmbv Vachon P. - Quatuor Op. Xi N° 5 En Fa Mineur
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Zusammenfassung dieser Partitur
Pierre Vachon (geboren 1738 in Avignon) war ein brillanter Violinist, der auf den großen Bühnen von Paris, London und Berlin zu hören war, bevor er 1786 zum Konzertmeister des Königlichen Orchesters in Berlin ernannt wurde. Als besonders inspirierter Komponist instrumentaler Musik hinterließ er unter anderem etwa dreißig Streichquartette von sehr schöner Machart, die zu den französischen Erfolgen des späten 18. Jahrhunderts zählen.
Die Pariser Verleger verwendeten den Ausdruck "quatuor concertant", um Werke zu bezeichnen, in denen die vier Instrumente mit echtem Gleichgewicht behandelt werden. Genau das ist der Geist dieser 6 Quartette: fern von einer einfachen Begleitung, findet jeder Part seinen Platz, ergreift das Wort, antwortet und setzt den musikalischen Dialog fort. Das Ergebnis ist eine raffinierte Kammermusik, aufgebaut auf einer klaren Komposition, eleganten Imitationen und einer schönen kontrapunktischen Dichte, ideal zur Förderung des Hörvermögens, der Intonation und der gemeinsamen Artikulation.
Diese 6 Quartette, zusammengefasst im Opus XI, unterscheiden sich alle voneinander, teilen jedoch eine kohärente Architektur: Jedes besteht aus 3 Sätzen, beginnt mit einem Moderato und wechselt Modi sowie Tempi ab, um Kontraste und Relief zu schaffen. Ihre Dauer von 10 bis 20 Minuten macht sie leicht programmierbar für Konzerte und zugleich sehr zufriedenstellend für das Üben in Proben.
Im Unterschied zu anderen Veröffentlichungen jener Zeit enthalten diese Quartette keine Generalbassziffern, was die Interpretation natürlich zu einer Aufführung ohne Basso continuo lenkt. Im Repertoire lassen sie sich mit den bereits veröffentlichten Quartetten von Gossec vergleichen: ein Stil, der zugleich elegant, expressiv und anspruchsvoll ist und die Kohäsion des Ensembles sowie die Persönlichkeit jedes Instrumentalisten hervorhebt.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | ||
| Komponist | Pierre Vachon | Genre | klassische Partitur (Kammermusik) |
| Instrumentation | Streichquartett (2 Violinen, Bratsche, Violoncello) | ||
Häufig gestellte Fragen
Für welche Besetzung ist dieses Streichquartett von Pierre Vachon vorgesehen?
Die Partitur ist für zwei Violinen, Bratsche und Violoncello geschrieben, entsprechend der klassischen Streichquartettbesetzung.
Wie viele Sätze umfasst das Quartett Op. XI Nr. 5 in f-Moll?
Dieses Werk folgt einer Struktur mit drei Sätzen. Der erste Satz ist mit Moderato angegeben. Der Wechsel der Modi und Tempi bringt Kontraste innerhalb des Opus XI.
Wie lang ist das Quartett Op. XI Nr. 5?
Die Quartette des Opus XI sind mit einer Dauer zwischen 10 und 20 Minuten angegeben, was ihre Programmierung im Konzert erleichtert.
Hat jedes Instrument eine bedeutende Rolle in diesem Quartett?
Die Komposition dieser „konzertanten Quartette“ strebt ein Gleichgewicht zwischen den vier Stimmen an. Die Instrumente antworten einander durch Imitationen und kontrapunktische Arbeit, ohne sich auf eine bloße Begleitstimme zu beschränken.
Ist ein Generalbass erforderlich, um dieses Quartett zu spielen?
In diesen sechs Quartetten des Opus XI ist keine Generalbassziffer am Bass vorhanden. Die Interpretation erfolgt daher ohne Generalbass.
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