CopperSound Telegraph V2
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CopperSound
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Eine moderne Weiterentwicklung des Stutter-"Killswitch"
Stutter ist die Kunst, ein kontinuierliches Signal in rhythmische Schraffuren zu verwandeln: klare Schnitte, nervöse Wiederholungen, mechanische Akzente. Historisch wurde dieser Effekt durch manuelle Manipulationen (Tonabnehmer-Wahlschalter, Lautstärkeunterbrechungen, externe Schalter) erzeugt und entwickelte sich zu einer eigenen Sprache im Rock, Electro und experimenteller Musik.
Die Telegraph V2 steht in dieser Tradition, geht aber viel weiter: über das einfache Ein/Aus hinaus bietet sie einen interaktiven Ansatz mit einem aktiven Schaltkreis, einem einstellbaren Burst-Modus und Steuerungsoptionen, die für moderne Pedalboards und Studio-Setups konzipiert sind.
Für welche Musiker und Stilrichtungen?
Die CopperSound Telegraph V2 richtet sich an Gitarristen und Bassisten, die Rhythmus in einen Klangteppich einbringen, ein Riff sprengen oder organische "Glitches" ohne Plugins erzeugen möchten. Sie glänzt auch bei Produzenten und Keyboardern: Auf einem Synth-Ausgang, einer Stimme oder einem Effektbus platziert, wird sie zu einem sehr musikalischen Sounddesign -Werkzeug.
Perfekt live (Breaks, Drops, Übergänge) wie im Studio (tempo-synchrone Schnitte, repetitive Patterns, Maschinen-Effekte) eignet sie sich für Indie, Post-Rock, Electro, Ambient, Math, Noise, moderne Popmusik und alle Stile, die synkopierte Texturen lieben.
Modi, Steuerung und Anschlüsse: ein Pedal, das wie ein Instrument gedacht ist
Im Kern der Telegraph V2 steht eine sofortige "Stutter"-Funktion, erweitert durch den Burst-Modus : ein automatischer Tremolo-artiger Schnitt, dessen Geschwindigkeit über den Burst-Poti (von 110 BPM bis sehr hohe Geschwindigkeiten) eingestellt wird. So reicht die Bandbreite von einem leichten rhythmischen Schauer bis zu einer perkussiven Salve, mit einem Klang, der an bestimmte Tricks mit Tonabnehmer-Wahlschaltern bei Gitarren mit Doppel-Humbucker erinnert.
Ein Polarity-Switch ermöglicht zwei kreative Verhaltensweisen: Kill (Burst aktiviert nur beim Drücken) oder Activate (Stille, solange nicht gedrückt wird). Hinzu kommt die Wahl zwischen Momentary -Spiel und Locked -Modus (mit intern deaktivierbarer Sperre), was das Pedal sowohl als punktuellen Effekt als auch als dauerhaftes Rhythmuswerkzeug einsetzbar macht.
Für fortgeschrittene Setups akzeptiert die Telegraph V2 ein Expression-Pedal (10k) zur Steuerung der Burst-Geschwindigkeit und bietet eine Synchronisation via CV-Clock zur Integration in Sequencer, Drumcomputer oder DAW/STAN-Umgebungen über passende Konvertierung. Schließlich sorgt der CopperSound Smart Bypass für eine effiziente Bedienung: Drücken zum Einschalten, Halten für Momentary.
Der Klang
Die Telegraph V2 "färbt" nicht wie ein Overdrive oder Delay: Ihre Signatur ist die Form des Sounds. Sie formt die Hüllkurve mit klaren Schnitten, die einen gehaltenen Akkord fast perkussiv wirken lassen oder eine monophone Linie in ein dichtes rhythmisches Muster verwandeln. Im Burst-Modus schwankt der Klang zwischen regelmäßiger Pulsation und Maschinengewehr, mit einem sehr "instrumentalen" Gefühl unter den Fingern dank der Reaktivität der Steuerung.
Inspiration und tatsächlicher Einsatz: Die Telegraph V2 wurde unter anderem im Setup von Emily Hopkins entdeckt, was ihre Attraktivität für Musiker unterstreicht, die nach originellen Texturen und expressiven Performances suchen.
Technische Daten
| Effekte | Effects | Verwendung | sta_des_gui_ele |
| Format | Pedal | Farbe | Grün |
| Art | Sektor | ||
| Polarity-Switch | Kill / Activate | Sync-Eingang | 6,35 mm CV (Clock) |
| Betriebsmodi | Momentary und Locked (intern deaktivierbare Sperre) | "Passive Dual Tap"-Kompatibilität | funktioniert mit Tap-Quellen Normally Open (NO) |
| Schutz bei Stromausfall | automatische Rückkehr in den Bypass | Gehäuse | komplett Metall |
| Schaltsystem | CopperSound Smart Bypass (Drücken zum Aktivieren, Halten für Momentary) | Abmessungen (mit Hardware) | ca. 124 x 70 x 76 mm |
| Eingang | 6,35 mm Klinke | Benötigte Stromversorgung | 9V DC Center negativ |
| Ausgang | 6,35 mm Klinke | Anschluss | 2,1 x 5,5 mm |
| Expression-Eingang | 6,35 mm TRS (10k Expression-Pedal) | Stromaufnahme | 60 mA |
Häufig gestellte Fragen
Kann die CopperSound Telegraph V2 mit einem CV-Clock-Signal synchronisiert werden?
Ein Sync-Eingang im 6,35-mm-Klinkenformat akzeptiert ein CV-Clock-Signal, um das Pedal mit einem Sequenzer, Drumcomputer oder einer DAW-Umgebung über eine geeignete Wandlung zu verbinden. Die Geschwindigkeit des Burst-Modus kann so einer externen Clock-Quelle folgen.
Welche Stromversorgung wird für dieses Stutter-Pedal benötigt?
Die benötigte Stromversorgung beträgt 9 V DC mit Masse in der Mitte, angeschlossen über einen 2,1 x 5,5 mm Stecker. Der angegebene Stromverbrauch liegt bei 60 mA.
Ermöglicht der Burst-Modus die Einstellung der Schnittgeschwindigkeit?
Der Burst-Poti regelt die automatische Schnittgeschwindigkeit von 110 BPM bis zu sehr hohen Geschwindigkeiten. Ein 10 k Expression-Pedal kann diese Geschwindigkeit ebenfalls steuern.
Was ist der Unterschied zwischen den Modi Kill und Activate?
Im Kill-Modus wird der Burst nur während des Drucks auf den Schalter aktiviert. Im Activate-Modus bleibt das Signal außer beim Drücken dauerhaft unterbrochen. Die Funktion kann als Momentary oder als Latching betrieben werden, wobei das Latching intern deaktivierbar ist.
Kann die Telegraph V2 mit einem Bass oder Synthesizer verwendet werden?
Dank ihrer 6,35-mm-Klinken-Ein- und Ausgänge kann dieses Pedal Signale von Bass, Synthesizer, Stimme oder einem Effekt-Bus bearbeiten. Das komplett metallene Gehäuse misst etwa 124 x 70 x 76 mm inklusive Hardware.
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