Zum Inhalt springen Zur Navigation springen Zur Fußzeile springen

Neu

Willkommen auf der neuen Woodbrass-Website

Afterneath Eurorack-Modul

Afterneath Eurorack-Modul

Regulärer Preis 249,00 €MwSt. inkl.
0,00 € Ökosteuer inklusive
Verkaufspreis
0,00 € Ökosteuer inklusive
Regulärer Preis Referenzpreis

Afterneath: Von der Kult-Reverb-Pedal zur modularen Version

Der Afterneath hat sich als besondere Reverb etabliert: weniger "Room" und mehr "Texturmaschine", aufgebaut um ein Netzwerk sehr kurzer Delays, die unregelmäßige Reflexionen erzeugen, manchmal fast metallisch, manchmal fließend und neblig. In dieser Eurorack-Modul-Version bleibt der Geist gleich, jedoch mit einem auf Patching ausgelegten Ansatz: feine Pegelkontrolle, CV-Integration und vor allem ein Reflect-Weg, der dazu einlädt, das Feedback umzulenken, um Drones, instabile Glitzereffekte und sich bewegende Räume zu erzeugen.

Für wen? Ideal für Ambient, Experimental, Techno und Sounddesign

Dieses Modul richtet sich an Musiker und Sounddesigner, die eine expressive Reverb suchen, die in einem modularen System zu einem echten Instrument wird. Es glänzt bei reichen Quellen (Oszillatoren, Akkorde, Stimmen, Field Recordings), kann aber auch trockene Percussion in ein "spektrales" Signal verwandeln dank der Dry/Wet-Mischung und Diffusion.

Im Studio ist der Afterneath Eurorack perfekt, um atmosphärische Hintergründe, Übergänge, singende Reverb-Tails und sich bei jeder Modulation neu konfigurierende Texturen zu schaffen. Live verleiht er einem Effektbus einen charakteristischen Klang, mit der Möglichkeit, einen einfachen Patch zu fixieren ... oder über die Reflect-Schleife in chaotischere Bahnen abzudriften.

Bedienung, Modi und Patching: Eine Reverb, die sich wie ein Oszillator modulieren lässt

Das Panel bietet einen Haupt-Audioeingang, einen Haupt-Audioausgang und ein Paar Reflect Send/Return für den Feedback-Weg. Bei den Einstellungen gibt es Input zur Anpassung des Eingangspegels vom Instrumenten- bis zum Modularpegel, Mix zum Dosieren des Wet-Signals mit dem Dry-Signal und einen Dry Kill-Schalter, um das Dry-Signal auszuschalten und einen 100% Wet-Ausgang zu erhalten (ideal als Aux oder Effektbus).

Farbe und Dichte werden über Dampen (Tonhöhe des Wet-Signals von hell bis dunkel), Diffuse (links mehr Attack, rechts glattere, ambientartige Wolke) und Length (Decay-Zeit) geformt. Die Steuerung Reflect regelt die Regeneration: niedrig für kürzere Reverb, hoch für lange Tails, Echo und Selbstoszillationstendenz. Wenn man eine externe Bearbeitung in Reflect Return patched, wirkt der Reflect-Regler als Attenuator dieses Returns, praktisch um das Feedback unter Kontrolle zu halten.

Der Star des Moduls bleibt Drag: Er trennt und "entkoppelt" die Delay-Linien, erzeugt ein Stotter-, Zeitverzerrungs- und Pitch-Glide-Effekt, wenn man ihn dreht (oder moduliert), während der Klang resoniert. Nach links tendiert das Gefühl mehr zu Delay; nach rechts wird es reverbiger mit kürzeren Zeiten und deutlicheren Pitch-Variationen, wenn der Buffer gespeist wird. Der Parameter Mode bestimmt, wie Drag auf Potentiometer und Steuerspannung reagiert, mit 9 Modi: unquantisiert, unquantisiert mit Slew (musikalisches Glide), unquantisiert skaliert volt/oktave, dann quantisierte Modi (chromatisch, Dur, Moll, pentatonisch, Oktaven und Quinten, Oktaven). Eine Mode-LED zeigt visuell den aktiven Modus an.

Die dedizierten CV-Eingänge Drag CV, Mode CV, Diffuse CV und Length CV verfügen jeweils über einen Attenuverter: voller Gain rechts, Inversion links, Cut in der Mitte. So sind subtile Modulationen bis zu großen Bewegungen möglich, sogar unvorhersehbare Verhaltensweisen, wenn Reflect und Length hochgedreht werden.

Der Klang

Der Afterneath versucht nicht, einen realen Raum zu imitieren: Sein Markenzeichen ist eine texturierte Reverb, bestehend aus Reflexionen, die je nach Drag und Diffuse "kristallin", "körnig" oder "pingy" wirken können. Der analoge Dry-Weg bewahrt eine klare Präsenz, während das Wet-Signal eine sehr charakteristische Tiefe bringt, ideal für Ambient, Post-Rock, Synthwave, IDM, hypnotische Techno und Sounddesign.

Bei moderaten Einstellungen erhält man eine originelle, aber kontrollierbare Reverb. Überschreiten Length und Reflect die 12-Uhr-Position, kann das Modul in Selbstoszillation gehen (normales Verhalten), erzeugt Drones und sich verändernde Obertöne. Kombiniert man diese Selbstoszillation mit CV-Modulation von Drag, kann sich der Afterneath wie ein sehr expressiver spannungsgesteuerter Oszillator verhalten (ohne die Präzision eines VCO anzustreben), wobei die Modi 3 bis 9 einer volt/oktave-Logik für musikalischere Verläufe folgen.

Technische Daten

EffekteReverbVerwendungsta_des_gui_ele
TechnologieAnalog DigitalFarbeSchwarz
Breite16HPReflect ReturnEingang für extern bearbeiteten Reflect-Return (Verbindung trennt internes Feedback; Reflect Send bleibt aktiv)
Maximale Tiefe31,75 mmBedienelementeInput, Dampen, Reflect, Mix, Dry Kill-Schalter, Drag, Mode (9 Modi), Diffuse, Length, Mode-LED
Skiff-kompatibelragt mit installiertem Stromanschluss weniger als 31,75 mm hinter das PanelCV-EingängeDrag CV, Mode CV, Diffuse CV, Length CV
Reflect SendAusgang zum externen Patchen und Bearbeiten des Reflect-Returns (unterbricht nicht den internen Weg)Dedizierte CV-AttenuverterDrag, Mode, Diffuse, Length

Häufig gestellte Fragen

Unser Team begleitet Sie

Benötigen Sie Beratung?

Stéphane

Stéphane

Téléconseiller

Kontaktieren
Kévin

Kévin

Fachgeschäft Gitarren & Percussion

Treffen