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Bellows Legacy Reissue - Fuzz

Bellows Legacy Reissue - Fuzz

Regulärer Preis 156,00 €MwSt. inkl.
0,90 € Ökosteuer inklusive
Verkaufspreis
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Regulärer Preis Referenzpreis

Eine "Legacy Reissue": Der Geist von EarthQuaker, pedalboard-freundliches Format

Die Bellows Legacy Reissue bringt eine bewusst minimalistisch gestaltete Pedale zurück ins Rampenlicht: Ein Transistor-Schaltkreis, eine auf das Wesentliche reduzierte Bedienoberfläche und eine klare Mission... die Sättigung sprechen zu lassen. Diese Neuauflage bewahrt den "Back-to-Basics"-Ansatz der ursprünglichen Bellows und passt sie gleichzeitig an ein kompakteres Format an, ideal für moderne Pedalboards.
Im Geiste ist sie weit entfernt von einem extremen Fuzz, das nur für übertriebene Soli gedacht ist: Die Bellows besetzt das köstliche Territorium zwischen dreckigem Overdrive, vintage Verzerrung und überlaufendem Fuzz. Das Ergebnis erinnert an einen alten Amp, der zu stark aufgedreht wird: natürliche Kompression, raue Textur und diesen "Tweed"-Charakter, der Lust macht, einfache Riffs zu spielen, die riesig klingen.

Für wen, für was: Von roots Rhythmus bis zum aggressiven Rock

Die Bellows richtet sich sowohl an Gitarristen, die eine vielseitige Fuzz-Pedale suchen, als auch an Liebhaber von vintage Amp-Sounds am Limit. In Blues, Garage, Classic Rock, Indie, Stoner oder Punk ermöglicht sie es, schnell die richtige Balance zwischen Attack und Sättigung zu finden, ohne sich in komplexer Equalizer-Bedienung zu verlieren. Sie ist eine ausgezeichnete Option, wenn du eine Pedale suchst, die "ihre Arbeit macht" bei Proben, im Studio und auf der Bühne, mit einer markanten Identität.
Sie funktioniert auch sehr gut am Bass: Man kann einen dichten Groll bei niedrigem Gain-Level erzielen und eine aggressivere Fuzz, wenn man den Drive-Regler aufdreht. Und wenn du gerne andere Quellen bearbeitest (Orgel, E-Piano, monophone Synthesizer), kann die Bellows zu einem mächtigen Werkzeug werden, um Grit, Dreck und das Gefühl eines "leidenden Speakers" im Mix hinzuzufügen.

Zwei Regler, viele Nuancen: Drive, Level und Schaltung

Das Duo der Regler ist täuschend einfach. Drive wirkt ein wenig wie die Eingangslautstärke eines Amps ohne Master: Je höher du ihn einstellst, desto stärker greifst du den Schaltkreis an und durchläufst eine ganze Palette nutzbarer Texturen. Bei niedriger Einstellung bleibt der Sound offener und körniger, fast "breit" und leicht dreckig. Mit zunehmender Einstellung durchläufst du sehr rockige Verzerrungsbereiche, bis du in einem stärker gesättigten, kräftigen Fuzz mit ausgeprägtem Sustain landest.
Level regelt die Ausgangslautstärke, indem es die Polarisation des Transistors beeinflusst: Ein Regler, der den Eindruck vermitteln kann, die Art und Weise zu "formen", wie die Pedale den Amp antreibt. Beim Einstellen kann ein leichtes Rauschen auftreten: Das ist ein normales Verhalten des Reglers. Was die Schaltung betrifft, ist die Bellows per true bypass über ein elektronisches Relais geschaltet: Denk einfach daran, sie mit Strom zu versorgen, da das Audiosignal nicht durchgeht, wenn die Pedale nicht eingeschaltet ist.

Der Sound

Die Bellows ist diese seltene Mischung aus Overdrive-Attacke und Fuzz-Textur: Eine Sättigung, die klar bleibt, aber nie klinisch klingt. Sie versucht nicht, deinen Sound zu glätten, im Gegenteil: Sie hebt den Charakter deines Spiels hervor, den Biss des Plektrums und die Obertöne, die erscheinen, wenn du härter anschlägst. Mit Single-Coils erhältst du einen nervösen, vintageartigen Ton; mit Humbuckern wird die Pedale dicker und knurrt mit einer sehr "riffigen" Autorität.
Ihr "Amp-übersteuert"-DNA macht sie zu einer hervorragenden Begleiterin für einen bereits crunchigen Combo: Du kannst sie als zusätzlichen Gain-Stufe oder als Hauptfuzz mit old-school Charakter verwenden. Musiker aus sehr unterschiedlichen Welten haben sie adoptiert, von der massiven Schwere von Matt Pike bis hin zum roots/alternative Ansatz von Mike Watt, über die hypnotischen Sounds von Mdou Moctar bis zur pop-punk/emo Energie von Arun Bali. Ein Beweis, dass dieses kleine Gerät sich in verschiedenen Setups integrieren lässt und dabei seine Signatur behält.

Technische Daten

EffektpedalFuzz Driver / Overdrive Fuzz
SchaltungTransistor
HerstellungAkron, Ohio, USA
LevelEinstellung der Ausgangslautstärke (Transistorpolarisation)
DriveEinstellung des Eingangsgains, vom Break-up bis zum gesättigten Fuzz
Eingang6,35 mm Klinke (mono)
Ausgang6,35 mm Klinke (mono)
Eingangsimpedanz250 kOhm
Ausgangsimpedanzunter 1 kOhm
Stromversorgung9V DC (Mitte negativ), 2,1 mm Anschluss
Stromaufnahme13 mA

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