Electro Harmonix CRASH PAD
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Electro Harmonix
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Eine EHX-Neuauflage mit "vintage weird"-Charme: Das Erbe der analogen Drum-Synths
Bei Electro-Harmonix sind einige Kreationen Kult geworden, weil sie aus dem Rahmen fallen. Die Crash Pad reiht sich in diese Tradition ein: Sie stammt aus einer Reihe analoger Drum-Synthesizer, die um 1980 erschienen sind, und kehrt nun in einer modernen Version zurück, die den ursprünglichen Geist respektiert. Man findet das typisch analoge Verhalten, irgendwo zwischen elektronischer Percussion, gefiltertem Rauschen und Oszillations-Sweeps, mit einem sehr aktuellen Update: dem Expression/CV -Eingang zur direkten Steuerung des Filters.
Für wen, für was: Sounddesign, elektronische Musik, "außergewöhnliche" Gitarre
Die EHX Crash Pad richtet sich an Musiker und Produzenten, die lieber Klangmaterial formen als "fertige" Sounds abzurufen. In elektronischer Musik, Techno, Ambient, Noise, Post-Rock oder experimentellem Hip-Hop wird sie zum Generator analoger Hits (Becken, Hi-Hats, Snare, Impacts) und von Übergängen (Sweeps, Zaps, Aufwärtsbewegungen). Auf einem Gitarren-Pedalboard kann sie auch als Textur-Effekt, rhythmische Betonung oder als resonanter Filter dienen, um Gitarre, Synth, Drum Machine oder Sampler zu bearbeiten.
Live macht das Triggern via Clock/Trigger viel Spaß mit Sequencern und Pulsgeneratoren, während sie im Studio hervorragend für One-Shots, Percussion-Layer und Sounddesign-Effekte ohne Plug-in-Eröffnung geeignet ist.
Bedienelemente und Funktionen: Filter-Sweep, Decay-Hüllkurve, Trigger und EXP/CV
Die Crash Pad baut ihre Sounds um einen resonanten Tiefpassfilter und einen Frequenz-Sweep auf. Die Einstellungen START und STOP definieren den durchlaufenen Frequenzbereich, während TIME die Sweep-Geschwindigkeit bestimmt: von ultraschnellem "Zap"-Attack bis zu längeren, hypnotischen Absenkungen. Die RESONANCE sorgt für Biss (bis hin zu Pfeif- und Selbstoszillationseffekten), DECAY regelt die Anschlagdauer, und VOLUME passt die Ausgangslautstärke an.
Das Auslösen erfolgt entweder über den integrierten Druckknopf (perfekt für manuelles Setzen von Hits) oder über einen externen Trigger-Eingang (nicht-MIDI-Pad, Pulse, Clock). Schließlich eröffnet der EXP/CV -Eingang ein echtes Spielfeld: Fußsteuerung mit Expression-Pedal oder Steuerung durch eine CV-Quelle für lebendige, synchronisierte Filterbewegungen, sehr "modular-freundlich".
Der Klang
Erwarten Sie eine sehr texturierte analoge Signatur: metallisch und körnig für Becken/Hi-Hats, trocken und knackig für Snare-artige Anschläge oder geradezu spacig, wenn Sweep und Resonanz hochgedreht werden. Die Ansprache ist expressiv: Eine kleine Variation von START/STOP oder TIME verändert den Charakter radikal und lädt zur Erkundung ein. Wird eine externe Quelle über AUX eingespeist, verwandelt sich die Crash Pad in einen resonanten Filter mit ausgeprägtem Charakter, ideal um Loops zu beleben, einen Synth zu verschmutzen oder Übergänge im Mix hervorzuheben.
Unter den Künstlern findet sich unter anderem Jason Nazary (Anteloper), der die Crash Pad in experimentellen und elektronisch-hybrid orientierten Setups verwendet hat.
Technische Daten
| Effekte | Sound Generator, Effects, Tiefpassfilter | Art | Sektor |
| Technologie | Analog | Verwendung | sta_des_gui_ele |
| Format | Pedal | Farbe | Mehrfarbig |
| Schaltung | analog | AUX IN Eingang | 6,35 mm Klinke (Verarbeitung einer externen Audioquelle über den resonanten Filter) |
| Audio | mono | EXT TRIG Eingang | 6,35 mm Klinke (externe Auslösung via nicht-MIDI-Pad / Clock / Pulse) |
| START | Startpunkt des Frequenz-Sweeps | EXP/CV Eingang | 6,35 mm Klinke (Echtzeitsteuerung des Filters) |
| STOP | Endpunkt des Frequenz-Sweeps | OUTPUT Ausgang | 6,35 mm Klinke |
| TIME | Dauer/Geschwindigkeit des Sweeps | Gehäuse | Metall-Druckguss (die-cast), ausgelegt für intensive Nutzung |
| RESONANCE | Intensität der Filterresonanz (Q) | Abmessungen | 4,75 x 4 x 2,25 Zoll (ca. 121 x 102 x 58 mm) |
| DECAY | Dauer der Hüllkurve (Fade-Out) des ausgelösten Sounds | Netzteil inklusive | 9,6 V DC / 200 mA |
| VOLUME | Ausgangspegel | Benötigte Stromversorgung | 9,6 V DC (funktioniert auch mit optionaler 9V Batterie, nicht enthalten) |
| Druckknopf TRIGGER | integrierte manuelle Auslösung | Stromaufnahme | 22 mA |
Häufig gestellte Fragen
Kann das Electro-Harmonix Crash Pad von einem Sequencer ausgelöst werden?
Der EXT TRIG Eingang mit 6,35 mm Klinke akzeptiert Impulse, ein Clock-Signal oder ein nicht-MIDI Pad, um die Sounds von einer externen Quelle aus zu triggern. Der integrierte TRIGGER-Schalter ermöglicht auch ein manuelles Auslösen.
Welche Expression-Pedal- oder CV-Quelle kann mit diesem Pedal verwendet werden?
Der EXP/CV Eingang mit 6,35 mm Klinkenanschluss erlaubt die Echtzeitsteuerung des Filters über ein Expression-Pedal oder eine CV-Quelle. Die Steuerung wirkt auf die Filterbewegungen.
Kann es eine externe Gitarre oder ein externes Synthesizer-Signal filtern?
Dank des AUX IN Eingangs mit 6,35 mm Klinke kann ein externes Audiosignal durch das resonante Tiefpassfilter bearbeitet werden. Das bearbeitete Signal wird mono über den OUTPUT Ausgang mit 6,35 mm Klinke ausgegeben.
Wie stellt man den Sweep und die Länge der Sounds ein?
Die Regler START und STOP legen die Start- und Endfrequenzen des Sweeps fest. TIME bestimmt dessen Dauer oder Geschwindigkeit, während DECAY die Hüllendauer und VOLUME den Ausgangspegel regeln. RESONANCE passt die Intensität der Filterresonanz an.
Welche Stromversorgung wird für das Crash Pad benötigt?
Benötigt wird eine 9,6 V DC Versorgung mit einem Stromverbrauch von 22 mA. Ein 9,6 V DC / 200 mA Netzteil ist enthalten, und optional kann eine 9 V Batterie verwendet werden.
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