Henle Verlag BRUCH MAX - KOL NIDREI OP.47 - VIOLONCELLE & PIANO
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Zusammenfassung dieser Partitur
Das "Kol Nidrei" op. 47 von Max Bruch gehört zu den unverzichtbaren Werken des Violoncello-Repertoires, neben dem berühmten Violinkonzert Nr. 1 des Komponisten. Untertitelt als "Adagio nach hebräischen Melodien", wurde dieses Stück 1880 für den Cellisten Robert Hausmann geschrieben und entfaltet eine tief lyrische und meditative Atmosphäre, ideal zum Üben von Klangfarbe, Legato und Ausdruckskraft.
Bruch stützt sich auf zwei alte jüdische Gesänge, deren Schönheit ihn nachhaltig beeindruckt hat. Der Tenorbereich des Violoncellos wird hier zu einem wahren Äquivalent der menschlichen Stimme und erinnert an die Linie eines Kantors: ein beispielhaftes Stück, um das "Singen auf dem Instrument" zu erlernen, die Bogenkontinuität zu beherrschen und lange Phrasen natürlich zu gestalten. Die Klavierreduktion ermöglicht effektives Üben bei gleichzeitiger Erhaltung der harmonischen Lesbarkeit und des musikalischen Gleichgewichts des Werks.
Diese Urtext-Ausgabe, herausgegeben von Annette Oppermann, basiert auf der Erstausgabe von 1881 und umfasst eine gründliche Quellenarbeit, einschließlich Briefe und Dokumente aus den Max-Bruch-Archiven. Die Angaben für die Solostimme wurden Christian Poltéra anvertraut, der einen musikalisch relevanten Beitrag leistet, ohne eine einzige Interpretation aufzuzwingen, dank der Möglichkeit, die Stimme mit oder ohne Fingersätze zu verwenden.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik |
| Werk | Partituren |
| Komponist | Max Bruch |
| Arrangeur | Johannes Umbreit (Klavierauszug) |
| Edition | Annette Oppermann |
| Instrumentation | Violoncello und Orchester (Klavierauszug inklusive) |
| Genre | klassische Partitur |
Häufig gestellte Fragen
Ist die Klavierauszug bei Kol Nidrei op. 47 enthalten?
Der Klavierauszug von Johannes Umbreit ist enthalten, für ein Werk, das ursprünglich für Cello und Orchester konzipiert wurde.
Welche Editionsquelle wurde für diese Urtext-Ausgabe verwendet?
Die von Annette Oppermann erstellte Urtext-Ausgabe basiert auf der Erstausgabe von 1881. Die Quellenarbeit umfasst außerdem Briefe und Dokumente aus den Max-Bruch-Archiven.
Sind die Cellofingerlagen im Notentext gedruckt?
Hinweise für die Solostimme wurden dem Cellisten Christian Poltéra anvertraut. Die Stimme kann mit oder ohne Fingervorschläge verwendet werden, je nach Interpretationswahl.
Eignet sich Bruchs Kol Nidrei für die Arbeit des Legato auf dem Cello?
Die Adagio-Komposition nach hebräischen Melodien legt Wert auf lange Phrasen, Bogen-Kontinuität und Klangfarbe. Der Tenorbereich des Cellos erinnert an eine Gesangslinie des Kantors.
Für welches Besetzung hat Max Bruch Kol Nidrei op. 47 geschrieben?
Die Partitur ist für Cello-Solostimme mit Orchesterbegleitung vorgesehen, hier als Klavierauszug angeboten. Das Werk wurde 1880 für den Cellisten Robert Hausmann komponiert.
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