Henle Verlag Dvorak A. - Quatuor A Cordes Op.61 - Parties Separees
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Zusammenfassung dieser Partitur
Komponiert im Herbst 1881, gehört das Streichquartett in C-Dur op. 61 zu den "mittleren" Quartetten von Antonín Dvorák, einer Phase, in der der Komponist seine Sprache festigt und sich auf entscheidende Referenzen wie Beethoven und Schubert stützt. In diesem Werk in C-Dur ist der Einfluss Beethovens deutlich zu erkennen, sowohl im thematischen Aufbau als auch in der motivischen Arbeit, was dem Ganzen eine solide Architektur und eine besonders anregende Kontinuität des musikalischen Diskurses für die Interpreten verleiht.
Bemerkenswert ist, dass Dvorák aus Zeitmangel und entgegen seiner Gewohnheit in drei der vier Sätze ältere Themen wiederverwendet, die aus früheren, nicht veröffentlichten oder verworfenen Werken stammen. Diese Wahl verleiht der Partitur eine Dichte an Ideen und eine Schreibeffizienz, die sich sehr gut für die Probenarbeit eignen: rhythmische Präzision, Zusammenhalt der Einsätze, gemeinsames Phrasieren und Umgang mit Gruppendynamik.
Vor allem im Finale wird die typisch slawische Färbung, die Dvorák so charakteristisch macht, deutlicher hörbar und bringt Kontraste, Schwung und Farbe. Diese hier in einer zuverlässigen Urtext-Ausgabe vorgelegte Publikation reiht sich in die große Henle-Reihe ein, die den wesentlichen Kammermusikwerken des Komponisten gewidmet ist - eine Referenzwahl für Quartette, die eine klare, anspruchsvolle und musikalisch überzeugende Interpretation suchen.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | ||
| Komponist | Antonín Dvorák | Genre | Kammermusik, klassische Partitur |
| Edition | Peter Jost (Herausgeber) | Erscheinungsjahr | 1881 |
| Instrumentation | Streichquartett | ||
Häufig gestellte Fragen
Enthält diese Ausgabe die Stimmen für Streichquartett?
Die Ausgabe wird in Einzelstimmen für Streichquartett angeboten, entsprechend dem Titel. Die angegebene Besetzung ist Streichquartett.
Welche Edition wird für das Streichquartett op. 61 von Dvorák verwendet?
Diese Partitur basiert auf einer Urtext-Ausgabe, die von Henle Verlag veröffentlicht wurde. Die Edition wurde von Peter Jost herausgegeben.
Für welche Besetzung ist das Quartett op. 61 geschrieben?
Das Werk von Antonín Dvořák ist für Streichquartett bestimmt.
Aus welcher Periode stammt das Streichquartett in C-Dur op. 61?
Das 1881 im Herbst komponierte Quartett gehört zur sogenannten mittleren Periode Dvořáks. Drei der vier Sätze verwenden Themen aus früheren, unveröffentlichten oder verworfenen Werken wieder. Das Finale zeigt die charakteristische slawische Färbung des Komponisten deutlich.
Eignet sich das Streichquartett op. 61 von Dvořák für Ensemblearbeit?
Die Komposition legt Wert auf rhythmische Präzision, das Zusammenspiel der Ansätze und gemeinsame Phrasierung. Der thematische Aufbau und die motivische Arbeit, geprägt von Anspielungen auf Beethoven und Schubert, strukturieren das Werk.
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