Henle Verlag Rachmaninov S. - Piano Sonata N°2 Op.36 (versions 1913 & 1931) - Klavier
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Zusammenfassung dieser Partitur
Mit der Sonate für Klavier Nr. 2 in b-Moll op. 36, Versionen 1913 und 1931 bietet Henle endlich eine Urtext-Ausgabe, die einer der markantesten Seiten des Klavierrepertoires von Sergei Rachmaninow gerecht wird. Diese Sonate, spektakulär und tief architektonisch strukturiert, vereint alles, was die Einzigartigkeit der Sprache des Komponisten ausmacht: symphonische Weite am Klavier, harmonischen Reichtum, inneren Gesang und Virtuosität, getragen von einer manchmal äußerst dichten Schreibweise.
Der Kern dieser Veröffentlichung liegt im Nebeneinander der beiden Zustände des Werks. Die Version von 1913, länger und dichter, wird von Pianisten oft wegen ihres Atems und ihrer Entwicklung bevorzugt. Die Revision von 1931, aus dem Wunsch des Komponisten entstanden, das Werk "zusammenzuziehen", enthält Kürzungen und Vereinfachungen, die viele Interpretationsdebatten ausgelöst haben. Diese Ausgabe ermöglicht somit einen aufgeklärten Zugang zur Sonate: eine der Versionen spielen, genau verstehen, was sich ändert (Struktur, Übergänge, Texturen) oder sich in die Tradition bestimmter Interpreten einordnen, die Elemente beider Versionen kombiniert haben.
Herausgegeben von Dominik Rahmer, stützt sich die Partitur auch auf das autographe Manuskript aus Moskau, was die Zuverlässigkeit des musikalischen Textes stärkt. Wie in den anderen Henle-Bänden zu Rachmaninow bringen die Fingierungen von Marc-André Hamelin einen konkreten Mehrwert für die tägliche Arbeit: Sie leiten die Handplatzierung, das Handling großer Akkorde und schnelle Bewegungen an, lassen dem Pianisten aber die Freiheit, eigene Lösungen zu entwickeln. Eine ideale Ausgabe für fortgeschrittene Pianisten, die eine Referenzpartitur suchen, sowohl für vertieftes Studium als auch für die Vorbereitung eines Konzertprogramms.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Sergei Rachmaninow | Instrumentation | Klavier |
| Edition | Henle-Urtext | Genre | Klassische Partitur |
Häufig gestellte Fragen
Enthält die Sonate Nr. 2 op. 36 von Rachmaninow die Fassungen von 1913 und 1931?
Diese Henle-Urtext-Ausgabe vereint die beiden Fassungen der Klaviersonate Nr. 2 op. 36: die von 1913 und die Überarbeitung von 1931.
Was sind die Unterschiede zwischen den Versionen 1913 und 1931 der Sonate Nr. 2?
Die Fassung von 1913 weist eine längere und dichtere Form auf. Die Überarbeitung von 1931 strafft das Werk durch Kürzungen und Entlastungen. Die Partitur macht es möglich, die Änderungen in Struktur, Übergängen und Klangfarben zwischen beiden Zuständen zu erkennen.
Sind die Fingersätze von Marc-André Hamelin enthalten?
Die Fingersätze von Marc-André Hamelin sind in diese Partitur aufgenommen. Sie betreffen insbesondere die Handstellung, große Akkorde und schnelle Bewegungen, ohne eine einzige Lösung vorzugeben.
Welche Quelle wird für diese Rachmaninow-Urtext-Ausgabe verwendet?
Der von Dominik Rahmer bearbeitete musikalische Text stützt sich insbesondere auf das autographische Manuskript, das in Moskau aufbewahrt wird.
Ist diese Partitur geeignet, um die Sonate Nr. 2 von Rachmaninow für ein Konzert vorzubereiten?
Diese Ausgabe für Klavier solo richtet sich an fortgeschrittene Pianisten. Die Komposition erfordert eine bedeutende Virtuosität und teilweise sehr dichte Klangtexturen. Die beiden verfügbaren Versionen ermöglichen die Vorbereitung des gewählten Textes für ein Konzertprogramm.
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