Jhs Pedals Angry Charlie V3
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Jhs Pedals
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Ein JHS-Klassiker: Die Entwicklung eines "British High Gain"
Im Laufe der Jahre hat sich der Angry Charlie als ein Eckpfeiler der JHS-Produktpalette für Gitarristen etabliert, die eine breite, nervöse und rocktypische Verzerrung suchen. Während viele "Marshall-in-a-box"-Pedale auf eine einfache Tonregelung setzen, geht die V3-Version mit einem 3-Band-Tone-Stack im Geiste britischer Verstärker noch einen Schritt weiter: Ziel ist es, den Biss, den Mittenkörper und die "brennende" Note zu reproduzieren, die den Charme der alten großen Topteile ausmachen.
In der Historie der Serie legte die V1 die Grundlagen (größeres Format und vereinfachte Regler), die V2 wechselte zum Standardformat mit einem umfassenderen Ansatz, und die V3 markiert einen Wendepunkt mit ihrer Bass/Middle/Treble-EQ und ihrer klaren "Stack"-Ausrichtung: mehr Kontrolle, mehr Präzision und ein anpassungsfähigeres Klangbild für jeden Verstärker.
Für wen ist der Angry Charlie V3 gedacht?
Dieses Pedal richtet sich an Gitarristen, die eine High-Gain-Overdrive/Distortion suchen, die einen Riff, ein Solo oder einen fetten Refrain tragen kann, ohne im Bassbereich einzubrechen. Bei reduziertem Drive bleibt es bluesig und "vintage", ideal für Hendrix-artige Crunch-Sounds, Classic Rock und Hard Rock. Bei höherem Gain wird es zu einer echten Maschine für modernen Rock, Punk, Alternative oder sogar Metal, je nach Verstärker und Pickups.
Im Studio dient es sowohl als "Farbe" als auch als Hauptquelle der Sättigung, mit einem effektiven EQ, um sich im Mix einzufügen. Live ist es eine ausgezeichnete Wahl bei variabler Backline: Der Angry Charlie V3 ermöglicht es, schnell eine stimmige britische Basis auf einem Clean-Verstärker, einem leicht crunchigen Kanal oder einer Pedalplattform zu finden.
Bedienelemente und Funktionen: ein "Verstärker"-Ansatz und ein beeindruckender EQ
Die Bedienung ist direkt: Volume regelt die Ausgangslautstärke, Drive steuert den Gain-Level, und die Bass / Middle / Treble-Equalizer erlauben eine feine Charakteranpassung. Die "Marshall"-DNA zeigt sich in der Art, wie das Pedal reagiert: Man kann von einem engen Crunch zu einer dickeren Verzerrung wechseln, indem man das Verhältnis von Drive/Volume und EQ justiert, ähnlich wie bei einem Master-Volume-Topteil.
Die EQ-Regler sind so ausgelegt, dass man die Mitten leicht absenken kann für einen breiteren Rhythmus oder sie anheben kann, um ein Solo hervorzuheben. Ein weiterer sehr musikalischer Punkt: Durch das Absenken der Gitarrenlautstärke lässt sich der Gain reduzieren, ohne die Definition zu verlieren - praktisch, um von einem ruhigeren Vers zu einem scharfen Refrain zu wechseln, ohne am Pedal zu drehen.
Bei der Stromversorgung akzeptiert das Pedal 9V bis 18V (Mitte negativ). Bei 18V gewinnt man an Headroom, Attack und "Atmung", was besonders bei kraftvollen Humbuckern oder offenen Akkorden, die klar bleiben sollen, geschätzt wird.
Der Klang
Der Angry Charlie V3 liefert eine dichte, warme und aggressive Sättigung zugleich: ein solider Bass (wenn man ihn dosiert), Mitten, die den "kabinengetriebenen" Charakter geben, und einen Höhenbereich, der scharf sein kann, ohne schrill zu werden, wenn man den Treble richtig einstellt. Die Dynamik ist ein echtes Highlight: Er reagiert auf den Plektrumanschlag, Palm Mutes und die Gitarrenlautstärke mit einem sehr "verstärkerähnlichen" Verhalten.
Diese Persönlichkeit hat Gitarristen mit unterschiedlichen Stilrichtungen begeistert, darunter Andy Timmons, Aaron Marshall (Intervals), Rob Scallon, Todd Gummerman (Twenty One Pilots) und Ben Phillips (The Pretty Reckless). Das bestätigt seine Vielseitigkeit: vom expressiven, artikulierten Spiel bis zu dicken Gain-Wänden für die Bühne.
Technische Daten
| Effekte | Distortion, Overdrive, Amp Simulator | Art | Sektor |
| Technologie | Analog | Verwendung | sta_des_gui_ele |
| Format | Pedal | Farbe | Rot |
| EQ | 3 Kanäle | ||
| Gitarreneffektpedal | High-Gain Overdrive / Distortion | Ausgang | 6,35 mm Klinke (mono) |
| Typ | "Amp in a box" britische Inspiration | Maße | 66 x 122 x 41 mm |
| Design | analog | Netzteil | nicht enthalten |
| Bypass | true bypass | Benötigte Stromversorgung | 9V bis 18V DC, Mitte negativ |
| Eingang | 6,35 mm Klinke (mono) | Stromaufnahme | unter 100 mA |
Häufig gestellte Fragen
Welche Stromversorgung wird für das JHS Pedals Angry Charlie V3 benötigt?
Es wird eine 9 V bis 18 V DC-Stromversorgung mit negativem Zentrum und einem Stromverbrauch von unter 100 mA benötigt. Das Netzteil ist nicht im Lieferumfang enthalten. Bei 18 V erhöhen sich der Headroom und der Attack.
Kann das Pedal Crunch- und High-Gain-Sounds erzeugen?
Der Drive-Regler deckt bluesige, vintage Crunch-Sounds mit geringem Gain bis hin zu Verzerrungen ab, die für modernen Rock, Punk oder Alternative geeignet sind. Die Lautstärkeantwort der Gitarre ermöglicht es, das Gain zu reduzieren, ohne an Definition zu verlieren.
Welche Equalizer-Einstellungen sind verfügbar?
Der 3-Band-Equalizer mit Bass-, Mitten- und Höhenregelung ermöglicht die separate Anpassung von Tiefen, Mitten und Höhen.
Welche Anschlüsse sind für dieses Distortion-Pedal vorgesehen?
Eingänge und Ausgänge verwenden 6,35 mm Mono-Klinken. Die analoge Schaltung verfügt über einen True Bypass, um den Effekt zu umgehen.
Ist das Angry Charlie V3 für ein kompaktes Pedalboard geeignet?
Mit den Abmessungen 66 x 122 x 41 mm passt dieses Pedalformat in ein Pedalboard. Die Herstellung erfolgt in den USA.
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