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Coyote

Coyote

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Eine wiederbelebte Moonrock Fuzz: der verlorene Schaltkreis von G.S. Wyllie

Die CoyoteSwell ist Teil einer besonderen Geschichte: der Moonrock Fuzz, ein obskures Modell, das von G.S. Wyllie, einem zurückhaltenden Hersteller aus North Carolina, entworfen wurde. Bekannt für seine traditionelle Fertigung (Sandguss-Gehäuse, selbst geätzte Schaltkreise) und vor allem für die Entwicklung einer Fuzz, die einen Transformator auf unkonventionelle Weise nutzt. Das Ergebnis passt in keine klassische Kategorie: Es ist keine Variation des Fuzz Face, keine Big Muff und keine einfache Octavia. Hier handelt es sich um eine neue Art von Oktave-Fuzz, basierend auf einem lange als verloren geglaubten Schaltkreis.

Für welche Gitarristen, Stile und Kontexte?

Die CoyoteSwell richtet sich an Musiker, die Effekte mit echter Persönlichkeit schätzen, vom fortgeschrittenen Gitarristen, der einen Signature-Sound sucht, bis zum erfahrenen Spieler, der eine expressive und inspirierende Fuzz möchte. Der Fuzz-Modus (Mitte) eignet sich hervorragend für Shoegaze, psychedelischen Rock, Stoner und alle dichten Rhythmusparts, bei denen Akkorde klar bleiben sollen. Der Oktave-Modus tendiert natürlich zum Vintage Rock und Jimi-artigen Leads, während der Swell-Modus ein perfektes Feld für Ambient, filmische Intros oder texturierte Schichten im Studio eröffnet.
Live ist es ein "Highlight"-Pedal: nur eine Einstellung zu bedienen, und Sie wechseln die Klangsprache. Im Studio wird es zur Texturenbox: Gitarrenduplikationen, monophone Linien, die sich in wilde Synthesizer verwandeln, oder Reverse-Band-Effekte ohne kompliziertes Reamping.

Zentrale Steuerung, kontinuierlicher Verlauf: Swell, Fuzz, Oktave

Das Herzstück der CoyoteSwell ist der Regler Swell / Fuzz / Octave. Es handelt sich nicht um drei getrennte Modi, die durch einen einfachen Schalter gewechselt werden: Die Bewegung des Potentiometers verändert den Schaltkreis und erlaubt es, sich genau "zwischen zwei" Positionen einzustellen, wenn gewünscht.
Swell-Bereich: Die Noten "erscheinen" allmählich mit einer Gate-Textur und einem Charakter, der an ein rückwärts abgespieltes Band erinnert. Der Anschlag ist verzögert und sanft, weil die Endstufe des Schaltkreises graduell aktiviert wird, was das Signal weich einführt. Ergebnis: ein natürlicher Swell, sehr sensibel auf Dynamik und Anschlag, ideal, um eine Gitarre in ein Pad oder eine verzerrte Violinenlinie zu verwandeln.
Fuzz-Bereich (um die Mittellage): Hier erhält man eine vollwertige, satte Fuzz mit reichen Bässen und aggressiven Mitten. Das Gefühl ähnelt eher einer Tone Bender-Familie durch die Körnung und den Anschlag, mit einem Sustain, das auf Akkorden gut nutzbar bleibt. Es ist eine "reife" Fuzz: präsent, texturiert, bereit, eine Wand aus Gitarren zu tragen, ohne zusammenzubrechen.
Oktave-Bereich (rechts): Das Clipping wird bewusst asymmetrisch, was das harmonische Gleichgewicht verändert und die geraden Obertöne, insbesondere den zweiten Oberton, hervorhebt. Bei einzelnen Noten entsteht ein kraftvoller, sehr ausdrucksstarker Oktav-Effekt nach oben, besonders musikalisch beim Spielen höher auf dem Griffbrett.

Der Klang

Die CoyoteSwell zeichnet sich durch ein "lebendiges" Verhalten aus: Sie fügt nicht nur Sättigung hinzu, sondern reagiert. Im Swell-Modus findet man die organische, fast instabile Seite der gated Fuzz, aber mit einem progressiven Anstieg, der an ein Reverse Tape erinnert und einer einfachen Phrase sofort eine Identität verleiht. In der Mitte ist die Fuzz dicht, körnig, mit einem Biss, der das Plektrum betont, und einer schönen Präsenz im unteren Frequenzbereich.
Im Oktave-Bereich wird der Klang schärfer und harmonischer: Bei monophonen Linien erscheint die obere Oktave mit einem glühenden Charakter, sehr "Greenwich Village"-Geist, perfekt für Leads in der Tradition großer Oktave-Fuzz. Spiel-Tipp: Hals-Tonabnehmer, leicht zurückgedrehter Gitarrenton und klare Anschläge ergeben oft die deutlichste Oktav-Lesart.

Technische Daten

EffekteOctaver / Harmony, Distortion / Overdrive / FuzzArtSektor
TechnologieAnalogVerwendungsta_des_gui_ele
FormatPedalFarbeGrün
TypFuzz mit oberer Oktave und Swell-Textur1 FußschalterEffekt ein/aus
Inspirationvollständige Nachbildung der Moonrock Fuzz (G.S. Wyllie)Eingang6,35 mm Klinke (Instrument)
KonstruktionFuzz basierend auf einer unkonventionellen Nutzung eines TransformatorsAusgang6,35 mm Klinke (zum Verstärker oder anderem Effekt)
Verhaltenkontinuierlicher Verlauf zwischen Swell, Fuzz und OktaveBenötigte Stromversorgung9V DC
ClippingEntwicklung zu einem asymmetrischen Clipping im Oktave-BereichStromaufnahme10 mA
1 HauptpotentiometerSwell / Fuzz / Octave (kontinuierliches Durchfahren von 3 Bereichen)

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