Jobert Wyschnegradsky Ivan - 3 Stücke Op.38 - Klavier
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Zusammenfassung dieser Partitur
Präludium - Erhebung - Einsamkeit vereint drei Klavierseiten von Ivan Wyschnegradsky, gesammelt unter Opus 38. Während der Komponist hauptsächlich für seine Werke in Mikrointervallen (vom Drittel bis zum Zwölftelton) bekannt ist, beleuchtet diese Sammlung eine seltenere Facette seines Katalogs: Stücke, die im Rahmen des Halbtons geschrieben sind und somit vollständig auf einem traditionellen Klavier spielbar sind.
Die drei Stücke wurden unter einem Opus zusammengefasst, obwohl sie unterschiedliche Entwicklungswege durchlaufen haben. Die mit jedem Stück verbundenen Daten entsprechen den letzten Überarbeitungen des Komponisten (1957, 1964 und 1959), oft weit entfernt von der ursprünglichen Kompositionszeit. Dieses Konzept der "Überarbeitung", das Wyschnegradsky sehr am Herzen lag, beleuchtet die Arbeit des Nachlesens und Verfeinerns, die seine gesamte Ästhetik durchzieht: Verdichtung des Diskurses, Präzision der dynamischen Kurven und Suche nach organischer Kontinuität.
Im Präludium erscheint ein Leitmotiv aus wiederholten Noten, häufig getragen von einem accelerando und einem crescendo, als expressive Signatur. Der Komponist verband dessen Ursprung mit einer Erinnerung aus dem Jahr 1917, verbunden mit dem Slogan "Revoloutzia", der auf den Straßen von Petrograd skandiert wurde. Interpretatorisch fordert dieses Motiv einen sehr konstruierten Spannungsaufbau, bei dem Artikulation, rhythmische Regelmäßigkeit und die Steigerung des Klanggewichts entscheidende Parameter sind.
Zwischen Erhebung und Einsamkeit bietet die Partitur einen kontrastreichen Weg: gespannte Linien, schwebende Atmosphären und ein musikalisches Zeitgefühl, das sich dehnt oder zusammenzieht. Diese Sammlung wird Pianisten ansprechen, die neugierig auf zeitgenössische Musik, post-tonale Sprache und eine stark poetisch geprägte Schreibweise sind, dabei aber in einer "klassischen" klaviermäßigen Lesart des Klaviers verankert bleiben.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Ivan Wyschnegradsky | Instrumentation | Klavier |
Häufig gestellte Fragen
Ist die Partitur Op.38 auf einem traditionellen Klavier spielbar?
Die Komposition des Opus 38 bleibt im Rahmen des Halbtons und wird auf einem traditionellen Klavier gespielt.
Welche Stücke sind in dieser Klaviersammlung enthalten?
Die Sammlung umfasst drei Stücke: Präludium, Erhebung und Einsamkeit. Sie sind unter der Opusnummer 38 von Ivan Wyschnegradsky zusammengefasst.
Auf welche Daten beziehen sich die Stücke des Opus 38?
Die angegebenen Daten entsprechen den letzten Überarbeitungen des Komponisten: 1957, 1964 und 1959. Sie können weit vom ursprünglichen Kompositionsdatum entfernt sein. Diese Überarbeitungen spiegeln eine Verfeinerung der musikalischen Aussage wider.
Welche Interpretationsansprüche stellt das Präludium?
Im Präludium wird ein Leitmotiv wiederholter Noten häufig mit einem Accelerando und Crescendo kombiniert. Die Interpretation erfordert eine gleichmäßige Artikulation und eine kontrollierte Steigerung der Klangstärke.
Eignet sich Jobert Wyschnegradsky Ivan - 3 Pieces Op.38 für eine Einführung in Wyschnegradsky?
Obwohl Wyschnegradsky für seine Mikrotöne bekannt ist, erfordert diese Partitur keine Klaviatur, die auf Drittel- oder Zwölfteltonstufen angepasst ist. Sie bietet einen Zugang zu seiner Sprache in klassisch-posttonaler Klavierschreibweise.
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