Jobert Wyschnegradsky - Méditation - Violoncelle et Piano
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Zusammenfassung dieser Partitur
Die Meditation über zwei Themen aus "La Journée de l'Existence", Opus 7, für Violoncello und Klavier von Ivan Wyschnegradsky steht im Zentrum des künstlerischen Schaffens des Komponisten, eines Pioniers der mikrotonalen Musik. Diese Partitur greift die Hauptthemen seines großen Werks für Sprecher und Orchester auf, das 1916-17 komponiert und sechzig Jahre später in Paris in Anwesenheit des Komponisten uraufgeführt wurde, der es als "das Werk seines Lebens" ansah.
In dieser Meditation integriert Wyschnegradsky Mikrointervalle in die Violoncellostimme und eröffnet damit ein besonders feines Ausdrucksfeld: Tonhöhennuancen, neuartige harmonische Spannungen, Gefühl eines erweiterten Klangraums. Für den Cellisten ist dies die Gelegenheit, eine feine Intonation, ein erhöhtes Hörvermögen und eine Beherrschung des Timbres im Dienst einer meditativen, dichten und tief strukturierten musikalischen Linie zu erarbeiten.
Das Werk wurde 1976 von Jacques Wiederker und Martine Joste mit den genauen Anweisungen des anwesenden Komponisten uraufgeführt. Anschließend wurde es häufig von verschiedenen Interpreten in Frankreich, der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien, Russland sowie in den USA gespielt, was sein musikalisches Interesse und seine besondere Stellung im zeitgenössischen Repertoire für Violoncello und Klavier bestätigt.
Wie oft bei Wyschnegradsky wurde die Partitur mehrfach überarbeitet. Für diese Ausgabe waren Entscheidungen nötig, um seiner Intention möglichst nahe zu kommen. Die ursprünglich in der separaten Stimme notierten Phrasierungsangaben des Violoncellos wurden ins Dirigat übertragen, und die Bogenstriche von Christophe Roy, einem seiner jüngeren Interpreten, sind in der Violoncellostimme vermerkt. Das Ergebnis bietet eine kohärente und nutzbare Lesart, die das Studium, die Duo-Probe und die Konzertinterpretation erleichtern soll.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Ivan Wyschnegradsky | Genre | zeitgenössische Partitur |
| Instrumentation | Violoncello und Klavier | ||
Häufig gestellte Fragen
Verwendet diese Partitur von Wyschnegradsky Mikrointervalle?
Die Violoncellostimme enthält Mikrointervalle in Übereinstimmung mit der mikrotonalen Ästhetik von Ivan Wyschnegradsky.
Wie ist die Instrumentierung von Méditation opus 7?
Das Werk ist für Violoncello und Klavier geschrieben. Es handelt sich um eine Meditation über zwei Themen aus der Journée de l'Existence, opus 7.
Erhält der Violoncellist in dieser Ausgabe Bogenstrichangaben?
Bogenstriche von Christophe Roy sind in der Violoncellostimme angegeben. Die ursprünglich auf einer separaten Stimme notierten Phrasierungsangaben wurden in den Dirigentenpart übertragen. Diese Darstellung erleichtert die Probearbeit mit dem Klavier.
Aus welchem Werk stammen die Themen dieser Meditation?
Die beiden Themen stammen aus der Journée de l'Existence, einem Werk für Sprecher und Orchester, komponiert 1916-17. Wyschnegradsky betrachtete dieses große Werk als „das Werk seines Lebens“.
Wann wurde dieses Werk für Violoncello und Klavier uraufgeführt?
Die Uraufführung fand 1976 durch Jacques Wiederker am Violoncello und Martine Joste am Klavier in Anwesenheit des Komponisten statt.
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