Lemoine Bourin Odile - Tonleitern auf dem Violoncello
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Zusammenfassung dieser Methode
Diese Methode, die sich Tonleitern und Arpeggien am Violoncello widmet, verfolgt klar eine Leitidee: effiziente, musikalische und übertragbare Fingersatzlösungen anzubieten, statt eines Variantenkatalogs. Für die sogenannten "einfachen" Tonleitern bevorzugen die Autoren bewusst Fingersätze, die in allen Stilrichtungen funktionieren, mit Fokus auf Flüssigkeit, Kohärenz und Effizienz der täglichen Arbeit.
Das Heft legt großen Wert auf die Entwicklung des Hörvermögens durch Doppelgriffe, insbesondere die Arbeit in Quarten, die als besonders lehrreich gilt, um die Intonation zu stabilisieren und das Gehör zu strukturieren. Das Werk behandelt außerdem Fingersätze für Terzen, die im Sinne des Komforts ausgewählt wurden, um Spannungen zu begrenzen und eine übermäßige Beanspruchung der Sehnen zu vermeiden - ein besonders wertvoller Aspekt für kleinere Hände.
Der Abschnitt zu den Arpeggien schlägt einen weniger "üblichen" Ansatz vor: Ziel ist es, die hohen Lagen auf jeder Saite maximal zu nutzen und nicht nur auf der hohen Saite. Dieser Ansatz zielt darauf ab, eine umfassende Leichtigkeit auf dem Griffbrett zu entwickeln und die technische Arbeit, wie sie im Repertoire und in Studien vorkommt, sinnvoll zu ergänzen (mit direktem Nutzen für Projektion, Intonation und Bewegungsbeherrschung).
Schließlich strebt die Methode keine vollständige Abdeckung um jeden Preis an: bestimmte Tonarten wurden bewusst ausgelassen, da sie eine zu komplexe Notation mit vielen Vorzeichen verursacht hätten. Um die Lesbarkeit zu bewahren, kann das Werk bei Tonarten mit zu vielen Auflösungszeichen darauf verzichten, die Tonartangabe zu verwenden und nur die notwendigen Vorzeichen zu notieren. Es steht dann jedem Lehrer und Musiker frei, Bogenstriche, Rhythmen und Übungsvarianten zu erkunden, um der Routine der Tonleitern eine Portion Fantasie und Vorstellungskraft zu verleihen.
Technische Daten
| Werk | Methoden | ||
| Instrumentation | Violoncello | Sprache | Französisch |
Häufig gestellte Fragen
Bearbeitet diese Cellomethode Doppelgriffe?
Das Heft legt großen Wert auf Doppelgriffe, mit einer speziellen Arbeit in Quarten. Dieser Ansatz trägt dazu bei, die Intonation zu stabilisieren und das Hören zu strukturieren.
Bietet "Les Gammes Au Violoncelle" Fingersätze, die für kleine Hände geeignet sind?
Terzziffern werden aus Komfortgründen gewählt, um Spannungen und übermäßige Beanspruchung der Sehnen zu begrenzen. Diese Auswahl kann besonders für kleinere Hände relevant sein.
Wie werden die Arpeggien in dieser Methode behandelt?
Der Ansatz bei den Arpeggien nutzt die hohen Lagen auf jeder Saite und nicht nur auf der hohen Saite. Die Arbeit zielt auf eine umfassendere Leichtigkeit auf dem Griffbrett ab. Sie ergänzt die technischen Anforderungen in Studien und Repertoire, insbesondere hinsichtlich Positionswechsel, Intonation und Projektion.
Sind Fingersätze für Tonleitern in mehreren Stilrichtungen einsetzbar?
Für einfache Tonleitern sind die Fingersätze so gewählt, dass sie in allen Stilrichtungen funktionieren. Die Methode legt Wert auf Flüssigkeit und Kohärenz im täglichen Üben.
Welche Tonarten sind in der Cellotonleitermethode enthalten?
Bestimmte Tonarten werden bewusst ausgelassen, wenn ihre Notation zu viele Vorzeichen erfordern würde. In Passagen mit zahlreichen Auflösungszeichen kann die Vorzeichnung zugunsten nur der notwendigen Vorzeichen weggelassen werden.
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