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HUREL PHILIPPE - PAS A PAS

HUREL PHILIPPE - PAS A PAS

Regulärer Preis 81,00 €MwSt. inkl.
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Verkaufspreis
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Regulärer Preis Referenzpreis

Zusammenfassung dieser Partitur

Datierend auf den 08.10.2015 (Venedig, Biennale, Sala delle Colonne) und assoziiert mit dem Ensemble Recherche, wird diese Partitur von einem Text begleitet, in dem Philippe Hurel auf zwei Momente seines kompositorischen Werdegangs zurückblickt. Er spricht zunächst über Figures libres, komponiert "vor fünfzehn Jahren" für die vollständige Besetzung von Recherche, und dann über die Entstehung eines neuen Stücks, das nach einem deutlich anderen Konzept entstanden ist.

Der Komponist hebt einen wesentlichen Kontrast hervor: Während Figures libres ein dirigiertes Werk mit weitgehend vorbestimmter Form war, gehört das jüngere Stück eher zur Kammermusik, mit einer formal schrittweise aufgebauten Organisation, "Schritt für Schritt". Trotz dieser Unterschiede erklärt Hurel, Prinzipien reaktiviert zu haben, die er seitdem nicht mehr verwendet hatte, zusammengefasst unter dem Begriff "Kontamination".

Konkret geht es darum, unterschiedliche musikalische Situationen nebeneinander existieren zu lassen, zunächst überlagert oder aneinandergereiht, bis sie sich gegenseitig verwandeln. In Figures libres entstand die Opposition zwischen dem Streichtrio auf der einen Seite und den Bläsern und dem Klavier auf der anderen. Hier, ohne das Streichtrio, zeichnet sich ein neues Gleichgewicht ab: Klavier und Schlagzeug bilden einen Pol, während drei Holzbläser den anderen bilden. Diese beiden Ebenen, zunächst ohne offensichtlichen Zusammenhang, nähern sich durch "rhythmische und morphologische Kontamination" an, um zu perkussiven und resonanten Spektren zu werden, bevor sie ihre Autonomie wiedererlangen und sich in kleinen Gruppen neu zusammensetzen.

Weit entfernt von einer abstrakten Übung zielen diese aufeinanderfolgenden Transformationen darauf ab, die Dramaturgie des Stücks zu gestalten und das Hörerlebnis zu erneuern. Hurel verbindet diese Formgedanken auch mit der Literatur und zitiert Claude Simon und Leçon de choses, wo heterogene Erzählungen schließlich eine homogene Wahrnehmung erzeugen. Er schließt mit der Arbeit unter Auftragszwang und der Kette der Akteure (Stecher, Musiker, Programmierer, Verlag) und verweist auf den littérarischen Raum von Maurice Blanchot.

Technische Daten

MusikgenreKlassik
KomponistPhilippe Hurel
KünstlerEnsemble Recherche
InstrumentationKammerensemble (Klavier, Schlagzeug, drei Holzbläser)
Genrezeitgenössische Musik, Kammermusik

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