Lemoine Levinas - Voûtes - 6 Schlaginstrumente
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Zusammenfassung dieser Partitur
In Voûtesbietet Michaël Lévinas eine sehr eigenständige Erforschung des "Klangmachens": Das Schlaginstrumentenmaterial ist hier nicht nur rhythmisch, sondern wird zu einem Raum des Rätsels, des Atems und der Evokation. Der Komponist geht von einem präzisen akustischen Bild aus, dem Glanz von Blech, hervorgerufen durch wirbelnde Fallbewegungen auf reflektierenden Oberflächen, um neue Anschlagsprofile und Farben zu erfinden, die sich nicht auf das Perkussive beschränken.
Das Werk ist als kontinuierliche Variation in drei Modi organisiert, drei kurzen Stücken, in denen das Hören ständig zwischen Anschlag, Resonanz und Klangfarbentransformation wandert. Lévinas setzt eine rhythmische Polyphonie ein, die über die reine Taktierung hinausgeht, basierend auf fein kontrollierten Parametern: Durchmesser der Metalle, Eigenschaften der Oberflächen, Resonanzzeiten und Geschwindigkeit der kreisförmigen Bewegungen. Die Anschlagstransienten werden so zu eigenständigen Entwicklungsstrukturen, die dem Interpreten ein reiches, präzises und sehr körperliches Experimentierfeld bieten.
Ein wesentlicher Aspekt der Sprache von Voûtesliegt auch im Interferenzphänomen zwischen Klangkörpern: Durch sympathische Schwingung auf bestimmten Frequenzen unterstützen einige Elemente das Ganze "in Pedalstellung" und verdichten das Spektrum. Dieser Ansatz macht die Partitur zu einer idealen Wahl für Schlagzeuger und Ensembles, die zeitgenössisches Repertoire suchen, bei dem die Aufmerksamkeit auf Geste, Resonanzzeit und Klangprojektion zentral ist.
Zur Einordnung der Ästhetik des Stücks existiert eine Aufnahme beim Label aeon, neben weiteren Werken von Michaël Lévinas, mit dem Ensemble L'Itinéraire, den Percussions de Strasbourg und dem Orchestre National de France.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Michaël Lévinas | Seiten | 63 (A3) |
| Instrumentation | 6 Schlaginstrumente | Veröffentlichungsjahr | 1988 (Januar) |
| Genre | zeitgenössische Partitur | ||
Häufig gestellte Fragen
Wie ist die Instrumentierung von Voûtes von Michaël Lévinas?
Die Partitur ist für 6 Schlaginstrumente geschrieben. Die angegebene Instrumentierung listet die verwendeten Schlaginstrumente nicht im Detail auf.
Ist Voûtes eine Partitur zeitgenössischer Musik?
In der Kategorie Klassik eingeordnet, gehört dieses Werk zur zeitgenössischen Partitur. Die Komposition basiert auf drei Modi, die eine kontinuierliche Variation bilden. Anschläge, Nachklänge und Klangfarbenveränderungen strukturieren die musikalische Entwicklung.
Wie viele Seiten umfasst die Partitur Voûtes - 6 Percussions?
Die Ausgabe umfasst 63 Seiten im Format A3.
Welche Klangeffekte werden in diesem Werk für Schlaginstrumente erkundet?
Die Komposition verwendet wirbelnde Kupferklänge auf reflektierenden Oberflächen. Die Durchmesser der Metalle, die Nachklingzeiten und die Geschwindigkeit der kreisförmigen Bewegungen tragen zu den angegebenen Klangfarben bei.
Aus welchem Jahr stammt die Veröffentlichung von Voûtes?
Die Veröffentlichung stammt aus dem Januar 1988. Eine Aufnahme des Werks existiert beim Label aeon mit dem Ensemble L’Itinéraire, den Percussions de Strasbourg und dem Orchestre National de France.
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