Lemoine Mantovani - Little Italy - Alto Solo
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Zusammenfassung dieser Partitur
Mit Little Italykomponiert Bruno Mantovani ein anspruchsvolles und intensiv modernes Stück für Solo-Bratsche, das als Herausforderung an das Instrument gedacht ist. Ziel ist es nicht, die Bratsche nur in einer lyrischen Rolle singen zu lassen, sondern eine dichte polyphone Textur zu schaffen, die den Eindruck eines mehrstimmigen Diskurses innerhalb eines einzigen Interpreten vermittelt. Diese Schreibweise hebt den ambivalenten und reichen Klang der Bratsche hervor und fordert gleichzeitig eine breite Palette von Spieltechniken.
Die Polyphonie entsteht hier durch mehrere komplementäre Verfahren: die Etablierung mehrerer Ebenen (perkussive Anschläge gefolgt von Resonanzen, die an Hall erinnern können), das Eindringen einer kontrastierenden Zelle, die ein regelmäßiges Motiv unterbricht (der schnelle Wechsel von einer Idee zur anderen erzeugt einen Simultaneitätseffekt), sowie die Überlagerung unterschiedlicher Periodizitäten, von denen jede einer Saite zugeordnet ist. Diese Elemente tragen zu einem Gefühl von Dichte, Relief und ständiger innerer Bewegung bei.
Die Form wird durch Energie und den Zusammenprall musikalischer Ideen strukturiert, was vom Bratschisten eine sehr hohe technische Beherrschung verlangt: rhythmische Präzision, Kontrolle der Resonanzen, schnelle Wechsel von Artikulation und Gestik, während eine kontinuierliche Erzählung bewahrt wird. Am Ende tritt eine lyrischere Melodie als klangliche Signatur hervor, doch das Ganze bleibt getragen von einer Dynamik der progressiven Transformation des Materials, besonders im rhythmischen Bereich spürbar.
Schließlich verweist der Titel Little Italyauf ein New Yorker Viertel, das von kultureller Polyphonie geprägt ist, und spiegelt auch den Entstehungsprozess des Werks wider, das in New York begonnen und in Rom vollendet wurde. Diese Partitur richtet sich an Bratschisten, die sich für zeitgenössisches Repertoire, klangliche Forschung und Virtuosenstücke im Solo interessieren.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Bruno Mantovani | Seiten | 10 |
| Instrumentation | Solo-Bratsche | Veröffentlichungsjahr | 2005 |
| Genre | Zeitgenössische Partitur | ||
Häufig gestellte Fragen
Für welches Instrument ist diese Partitur geschrieben?
Die angegebene Instrumentierung ist Solo-Bratsche, ohne Begleitung eines anderen Instruments.
Ist "Little Italy" von Bruno Mantovani ein schwieriges Stück für Bratsche?
Die Komposition erfordert große technische Beherrschung, insbesondere in rhythmischer Präzision und Kontrolle der Resonanzen. Schnell wechselnde Artikulationen und Gesten werden ebenfalls gefordert. Das Stück basiert auf einer polyphonen Textur, die von nur einem Bratschisten erzeugt wird.
Wie viele Seiten umfasst die Partitur von "Little Italy"?
Diese Ausgabe, veröffentlicht im Jahr 2005, enthält 10 Musikseiten.
Welche Spieltechniken werden in diesem Werk für Solo-Bratsche erforscht?
Die Partitur verwendet perkussive Anschläge gefolgt von Resonanzen sowie kontrastierende Zellen, die regelmäßige Motive unterbrechen. Unterschiedliche Periodizitäten können zwischen den Saiten übereinandergelegt werden, um mehrere klangliche Ebenen zu erzeugen.
Ist diese Partitur für das zeitgenössische Repertoire der Bratsche geeignet?
Komponiert von Bruno Mantovani, gehört diese Partitur zum zeitgenössischen klassischen Genre. Die Komposition legt Wert auf klangliche Forschung und eine rhythmische Konstruktion mit progressiver Transformation.
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