Lemoine Mantovani - Mélodies Arméniennes (4) - Flûte
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Zusammenfassung dieser Partitur
In diesen "Vier Melodien" erforscht Bruno Mantovani eine ebenso poetische wie anregende Idee: die Flöte, das westliche Instrument par excellence, in eine klangliche Identität zu überführen, die von der armenischen Tradition inspiriert ist. Der Komponist stützt sich auf das emblematische Instrument dieses Repertoires, den Duduk, dessen expressive Vielfalt sowohl auf der Klangsubstanz als auch auf der Art beruht, vom Atem zum Timbre, von einer Tonhöhe zur anderen zu wechseln, sowie auf der Kunst der Intonationen.
Ohne eine Transkription traditioneller Stücke anzubieten, suggeriert die Komposition diese Ästhetik durch einen zeitgenössischen Zugang zur instrumentalen Geste: Suche nach Klangfarben, Klangübergängen, Flexibilität im Phrasieren und Betonung der Expressivität. Man findet hier auch die doppelte Facette der armenischen Musik, die Mantovani beschreibt, fähig, zwischen rhythmischer Energie (Ostinato-Techniken) und tiefem Lyrismus zu wechseln, wie ein Gesang, der vom Atem getragen wird.
Geschrieben als Pflichtstück für den ARD-Wettbewerb und am 3. September 2010 in München uraufgeführt, richtet sich diese Partitur an Flötisten, die ihr Rezitalrepertoire mit einem kurzen, dichten und sehr charakteristischen Stück bereichern möchten, ideal zum Üben von Projektion, Klangfarbenpalette und Präzision der Ansätze in einer zeitgenössischen Sprache.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Bruno Mantovani | Genre | zeitgenössisch |
| Edition | Lemoine | Seiten | 8 (24 x 32 cm) |
| Instrumentation | Flöte | Veröffentlichungsjahr | 2010 |
Häufig gestellte Fragen
Für welche Besetzung ist die Partitur von Bruno Mantovani geschrieben?
Die angegebene Instrumentierung ist ausschließlich Flöte.
Welches stilistische Niveau haben die Melodien Armeniens (4) für Flöte?
Die Schreibweise gehört zur zeitgenössischen Musik und erfordert die Erforschung von Klangfarben, Präzision der Anschläge und Flexibilität im Phrasieren. Die vom armenischen Duduk inspirierten Tonveränderungen lenken die expressive Arbeit.
Enthält dieses Werk für Flöte traditionelle armenische Melodien?
Die Partitur bietet keine Transkription traditioneller Stücke. Bruno Mantovani verweist auf die armenische Ästhetik durch Klangfarben, Übergänge zwischen Atem und Klang sowie Ostinato-Techniken. Der Lyrismus ist als vom Atem getragener Gesang konzipiert.
Wie viele Seiten hat die Partitur Lemoine Mantovani - Mélodies Arméniennes (4) - Flûte?
Die bei Lemoine 2010 erschienene Ausgabe umfasst 8 Seiten im Format 24 x 32 cm.
In welchem Kontext wurde dieses Flötenstück uraufgeführt?
Das Werk wurde als Pflichtstück für den ARD-Wettbewerb geschrieben und am 3. September 2010 in München uraufgeführt.
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