Lemoine Mantovani - O Salutaris Hostia - 7 Violoncelles
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Zusammenfassung dieser Partitur
Mit O salutaris hostia greift Bruno Mantovani einen christlichen Hymnus auf, der dem Heiligen Thomas von Aquin zugeschrieben wird, eine bedeutende Inspirationsquelle für viele Komponisten der Renaissance (Josquin des Prés, Thomas Tallis) und ganz besonders für Pierre de la Rue. Ausgangspunkt des Ansatzes ist das "O salutaris hostia" von Pierre de la Rue, ein kurzes Stück für vier Stimmen, das Mantovani hier in den Mittelpunkt seiner eigenen Sprache stellt. Selten in seinem Katalog wendet er Prinzipien des automatischen Schreibens an, nicht um das Modell zu löschen, sondern im Gegenteil, um dessen Kraftlinien über eine erweiterte Dauer zu offenbaren.
Der Komponist beginnt damit, das harmonische Gerüst des Originalwerks auf etwa 7 Minuten und 30 Sekunden zu dehnen und multipliziert die Dauer damit um das Fünffache. Anschließend erstellt er eine Liste von etwa zwanzig Spielweisen, die er auf die bestehende Harmonie anwendet, indem er progressive Übergänge von einer Konfiguration zur anderen organisiert. Diese Methode erzeugt eine kontinuierliche Transformation der Textur: Das Material scheint sich ohne Bruch zu verwandeln, während ein stabiler harmonischer Faden erhalten bleibt. Daraus ergibt sich ein paradoxes Hörerlebnis, zugleich dicht und regelmäßig, bei dem das Ohr eine permanente Bewegung wahrnimmt, aber auch ein Gefühl gedehnter Zeit, das zur Kontemplation einlädt. Mantovani selbst erwähnt seine Vorliebe für Modelle der Vergangenheit (Gesualdo, Schubert, Schumann), betont jedoch, dass in diesem Werk die Präsenz des Modells trotz der angewandten Behandlungen außergewöhnlich ausgeprägt ist.
Technische Daten
| Musikgenre | Religiös, Sakral | ||
| Komponist | Bruno Mantovani | ||
Häufig gestellte Fragen
Welche Besetzung ist für O Salutaris Hostia von Bruno Mantovani erforderlich?
Die Partitur ist für sieben Celli geschrieben.
Wie lange dauert dieses Stück für 7 Celli?
Die angegebene Dauer beträgt etwa 7 Minuten und 30 Sekunden. Diese Verlängerung resultiert aus der Ausdehnung des harmonischen Gerüsts des Modells von Pierre de la Rue. Die Originaldauer wird damit verfünffacht.
Auf welchem alten Werk basiert diese Komposition?
Die Komposition nimmt als Ausgangspunkt das »O salutaris hostia« von Pierre de la Rue, ein kurzes Stück für vier Stimmen. Das harmonische Material dieses Werks bleibt während der Transformation präsent.
Welche Spielweisen werden in der Partitur verwendet?
Eine Liste von etwa zwanzig Spielweisen wird auf die bestehende Harmonie angewandt. Progressiven Übergängen organisieren den Wechsel von einer instrumentalen Konfiguration zur anderen.
Gehört diese Partitur zum sakralen Repertoire?
Das angegebene Genre ist religiös und sakral, basierend auf dem christlichen Hymnus, der dem heiligen Thomas von Aquin zugeschrieben wird. Die Komposition ist von Bruno Mantovani.
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