Lemoine MURAIL TRISTAN - STALAG VIIIa - CONDUCTEUR
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Zusammenfassung dieser Partitur
Diese Partitur von Tristan Murail steht in einer bewussten Tradition zur Welt von Olivier Messiaen und erinnert an die außergewöhnlichen Umstände der Komposition und Uraufführung des Quatuor pour la fin du Temps im Kriegsgefangenenlager Stalag VIII A in Görlitz. Die Beschreibung skizziert eine klangliche und geistige Landschaft: das schlesische Winter, die Kälte, die Dunkelheit, das Warten, gefolgt vom langsamen Entstehen musikalischer Ideen, die zerbrechlich wirken, manchmal unterbrochen werden, bevor sie wieder Gestalt annehmen.
Im Verlauf des Werkes erforscht die Komposition dunkle Klangfarben und eisige Farben, die sich allmählich verwandeln. Das Klavier spielt eine strukturierende Rolle durch wiederkehrende Akkorde, die von Messiaen als "zusammengezogene Resonanzen" beschrieben werden, hier als spektrale Akkorde verstanden, die als Orientierungspunkt und Leitmotiv dienen. Diese Harmonien kehren zurück, verwandeln sich, werden heller oder dichter und führen das Hören sowie die Architektur des Stücks.
Die Besetzung Violine, Violoncello, Klarinette, Klavier ermöglicht eine große Feinheit der Klangfarben: Verschmelzung der Register, Kontraste in den Anschlägen, Resonanz- und Texturspiele. Diese Partitur findet natürlich ihren Platz in einem Programm für zeitgenössische Kammermusik, sowohl wegen der Farbensuche als auch wegen der Ensemblearbeit (Balance, gemeinsamer Atem, rhythmische Präzision und Hören der Obertöne). Ein starkes Angebot für Interpreten, die ein modernes, expressives und tief narrativ geprägtes Repertoire suchen.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik |
| Komponist | Tristan Murail |
| Instrumentation | Violine, Violoncello, Klarinette, Klavier |
| Genre | zeitgenössische Kammermusik |
Häufig gestellte Fragen
Welche Instrumentierung hat Sta VIIIA?
Die Besetzung umfasst Violine, Klarinette, Violoncello und Klavier, entsprechend der für dieses Werk von Tristan Murail angegebenen Nomenklatur.
Besteht ein Zusammenhang dieser Partitur mit dem Quartett für das Ende der Zeit?
Die Komposition steht in einer Tradition mit dem Universum von Olivier Messiaen und erinnert an die Uraufführung des Quartetts für das Ende der Zeit im Stalag VIII A in Görlitz. Der erwähnte Kontext umfasst den schlesischen Winter, Kälte und Erwartung. Die wiederkehrenden Klavierakkorde werden mit den von Messiaen beschriebenen «kontrahierten Resonanzen» in Verbindung gebracht.
Welche Rolle spielt das Klavier in dieser Kammermusik?
Das Klavier strukturiert das Werk durch wiederkehrende spektrale Akkorde, die als Orientierungspunkte und Leitmotive dienen. Diese Harmonien können sich im Verlauf der Komposition aufhellen oder verdichten.
Welche Klangsprache bietet dieses Werk von Tristan Murail?
Die Partitur erkundet dunkle Klangfarben und eisige Farbnuancen mit einer allmählichen Transformation der Texturen. Die Verschmelzung der Register von Violine, Klarinette, Violoncello und Klavier trägt zu dieser Klangfarbengestaltung bei.
Für welche Art von Programm ist diese Partitur geeignet?
Diese Partitur gehört zum Genre der zeitgenössischen Kammermusik. Sie ermöglicht die Arbeit als Ensemble mit Fokus auf Gleichgewichte, rhythmische Präzision und das Hören der Obertöne.
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