Maxon OOD-9 ORGANIC OVERDRIVE
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Maxon
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Ein "typischer 808"-Overdrive, aber als Weiterentwicklung gedacht
In der großen Familie der Overdrives, die vom Geist der "808" inspiriert sind, zeichnet sich die OD820 durch einen moderneren dynamischen Ansatz aus: Sie reagiert stark auf das Signal, das in die Pedale gelangt (Gitarrenlautstärke, Anschlagstärke, Tonabnehmerpegel) und ermöglicht den Übergang von einem leichten "Edge of Breakup" zu einem stärkeren Drive, ohne den organischen Charakter zu verlieren. Während einige klassische Overdrives eine ausgeprägte Mittenanhebung bieten, zielt die OD820 auf ein offeneres Gefühl ab, mit mehr Headroom und einem großzügigeren Frequenzgang, behält dabei aber eine vertraute Klangregelung bei.
Für wen, für welche Stilrichtungen und in welchen Kontexten?
Die Maxon OD820 richtet sich sowohl an Gitarristen, die eine expressive und nuancierte Haupt-Overdrive suchen, als auch an diejenigen, die eine hochwertige Boost -Pedale zur Klangformung eines High-Gain-Sounds wollen. In Blues, Rock, Pop und Indie liefert sie einen cremigen Ton und eine schöne natürliche Kompression, wenn man den Drive aufdreht. Im Hard Rock und Metal ist sie vor einem verzerrten Kanal äußerst effektiv: Sie strafft den Anschlag, verbessert die Verständlichkeit von Palm-Mutes und hilft der Gitarre, sich im Mix durchzusetzen, ohne unbedingt eine enorme Gain-Menge hinzuzufügen.
Im Pedalboard funktioniert sie sehr gut vor einer Distortion, einem Fuzz (um den Bassbereich zu fokussieren) oder sogar vor Delay/Reverb für singendere Leads. Im Studio erleichtern ihre Dynamik und ihr Headroom die Aufnahmen: Man passt den Sättigungsgrad an das Spiel und das Lautstärkepoti der Gitarre an, anstatt alles fest am Fuß zu regeln.
Bedienelemente, Schaltung und Design: einfach an der Front, subtil unter der Haube
Die OD820 geht mit drei Potentiometern direkt zum Punkt: Drive (Sättigungsgrad), Tone (Höhenbalance) und Level (Ausgangspegel). Ihre Besonderheit liegt in der Art, wie der Drive das Signal steuert: Er verteilt den Klang allmählich zwischen einem saubereren und einem stärker gesättigten Anteil, was das lebendige und "elastische" Ansprechverhalten unter den Fingern erklärt. Das Ergebnis: Selbst bei identischer Einstellung folgt die Pedale natürlich der Spielintention und ist besonders musikalisch mit Single-Coils sowie Humbuckern.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Die OD820 arbeitet mit einer Standard-9V-Versorgung, hebt die Spannung aber intern auf 18V an, um den Headroom, den verfügbaren Pegel und das "Volumen" im Frequenzspektrum zu erhöhen. Diese Architektur trägt zu einem weniger beengten Overdrive bei, der im Boost-Betrieb sehr komfortabel ist und mit Tonabnehmern mit hohem Ausgangspegel toleranter umgeht.
Der Klang
Das Markenzeichen der OD820 ist ein warm er und reaktiv er Overdrive: Sie respektiert die Dynamik, hebt die Anschlagsnuancen hervor und bewahrt eine schöne Akkorddefinition bei moderater Sättigung. Im Boost-Modus bringt sie Biss und das Gefühl eines "sich öffnenden Kanals", sehr effektiv, um den Klang eines Röhrenverstärkers zu verdichten, ohne ihn zu erdrücken. Farblich bleibt die Pedale recht "natürlich", wenn man Tone und Level dosiert, bietet aber genug Charakter, um einem Cleankanal mehr Ausdruck zu verleihen oder einen Crunch zu verdicken.
Es ist kein Zufall, dass sie bei Musikern mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen zu finden ist: Von alternativen Rock-Genres bis zu massiveren Setups wurden Gitarristen wie Jerry Horton (Papa Roach) oder Mick Thomson (Slipknot) mit der Verwendung der OD820 in Verbindung gebracht, was ihre Vielseitigkeit zwischen musikalischem Drive und präzisem Boost beweist.
Technische Daten
| Effekte | Distortion / Overdrive / Fuzz, Boost | Art | Sektor |
| Technologie | Analog | Verwendung | sta_des_gui_ele |
| Format | Pedal | Farbe | Grün |
| EQ | Ton | ||
| Effektpedal | Overdrive | Maximaler Gain | +46 dB (bei 1 kHz) |
| Eingangsbuffer | JFET | Maximale Amplitude | +16 dB (bei 1 kHz) |
| Interner Betrieb | 18V via internem Spannungsverdoppler (externe Standard-9V-Versorgung) | Äquivalentes Eingangrauschen | -107 dB (VR max) |
| Potentiometer | Drive, Tone, Level | Restgeräusch | -98 dB (Level VR min) |
| Schaltung | Mechanical bypass mit niederohmigem Ausgang (Buffer-Typ) | Kompatibler Adapter | DC9V/200 mA, Polarität Center negativ (Adapter optional je nach Konfiguration) |
| Eingang | 6,35 mm Klinke | Abmessungen | 117 mm (B) x 150 mm (T) x 60 mm (H) |
| Ausgang | 6,35 mm Klinke | Gewicht | 500 g |
| Anzahl Ausgänge | 1 | Verbrauch | 19 mA (bei 10 VDC) |
| Eingangsimpedanz | 500K Ohm | Benötigte Spannung | 9V DC (interne Spannung auf 18V erhöht via Verdoppler) |
| Ausgangsimpedanz | 10K Ohm oder weniger | ||
Häufig gestellte Fragen
Kann das Maxon OOD-9 als Boost vor einem übersteuerten Verstärker verwendet werden?
Mit einer maximalen Verstärkung von +46 dB bei 1 kHz kann dieses Pedal den Anschlag eines übersteuerten Kanals straffen und die Verständlichkeit von Palm-Mutes verbessern. Die interne 18 V Betriebsspannung bietet trotz externer 9 V Stromversorgung mehr Headroom.
Welche Stromversorgung wird für diesen Overdrive benötigt?
Es wird eine 9 V DC Stromversorgung mit 200 mA und negativer Zentrumspolarität benötigt. Der angegebene Stromverbrauch beträgt 19 mA bei 10 V DC.
Bleibt der Klang dynamisch mit der Lautstärke der Gitarre?
Die Drive-Regelung verteilt das Signal allmählich zwischen einem klaren und einem verzerrten Anteil, wodurch die Verzerrung mit Spielweise und Gitarrenlautstärke moduliert werden kann. Der JFET-Eingangspuffer hat eine Eingangsimpedanz von 500 kOhm. Der Ausgang weist eine Impedanz von 10 kOhm oder weniger auf.
Welche Einstellungen sind am Pedal verfügbar?
Drei Potentiometer steuern Drive, Tone und Level: Verzerrung, Höhenbalance und Ausgangspegel.
Welche Anschlüsse und welches Platzmaß hat das Pedal auf dem Pedalboard?
Eingang und einziger Ausgang verwenden 6,35 mm Klinkenbuchsen. Das Gehäuse misst 117 x 150 x 60 mm und wiegt 500 g.
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