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Beam Splitter V2 Warm

Beam Splitter V2 Warm

Regulärer Preis 429,00 €MwSt. inkl.
0,90 € Ökosteuer inklusive
Verkaufspreis
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Regulärer Preis Referenzpreis

Beam Splitter V2: "Further Adventures in Trereo" und eine größere, sauberere, besser steuerbare Version

Der Beam Splitter orientiert sich an einem bekannten Studio-Reflex: die Gitarre mehrfach aufnehmen, um Breite, Fülle und ein organisches Bewegungsgefühl zu erzeugen. Wo eine einfache Doppelaufnahme schon Magie schafft, geht die Beam Splitter V2 einen Schritt weiter, indem sie dein Signal in drei gleichzeitige Takes verwandelt, jeweils mit eigenem Sättigungscharakter und bei Bedarf einer zeitlichen Verschiebung.
Diese V2 macht nicht nur "mehr": Sie verbessert die Klangqualität, reduziert das Grundrauschen und fügt alles hinzu, was man von einem modernen Pedalboard erwartet (MIDI, Presets, erweiterte Expression). Das Ergebnis: ein kreatives Werkzeug, das sowohl inspirierend klingt als auch wirklich praktisch ist, sobald man einen bestimmten Sound im Proberaum oder live abrufen möchte.

Für wen und in welchen Stilen macht die Beam Splitter V2 den Unterschied?

Die Beam Splitter V2 richtet sich an Gitarristen, die eine breite Verzerrung wollen, ohne im Nebel zu versinken, und an jene, die gerne Texturen formen: Shoegaze, Post-Rock, Indie, Alternative Rock, Noise, Ambient, Stoner, aber auch modernen Blues und klassischeren Rock, sobald man einen Drive sucht, der "den Raum füllt".
Im Studio erzeugt sie sofort die Illusion eines gestapelten Gitarrensounds mit Mikro-Abweichungen, die den Akkord lebendig machen. Live glänzt sie, sobald man Stereo nutzt oder besser: ein Multi-Amp-Setup. Und wenn du einfach spielst, bleibt sie dank ihrer drei mischbaren Drive-Schaltungen auch in Mono beeindruckend, perfekt, um eine persönliche Klangfarbe zu kreieren, ohne drei separate Pedale stapeln zu müssen.

Kontrollen, Routing und Steuerung: eine dreifache Sättigung als System gedacht

Im Kern der Beam Splitter V2 stehen drei Drive-Sektionen, die aufeinander abgestimmt sind und echte Feeling-Unterschiede bieten. Drive 1 liefert eine Hard Clipping-Verzerrung, die dichteste und komprimierteste, ideal, um einen Riff zu verdicken und die Dynamik zu stabilisieren. Drive 2 kombiniert Soft- und Hard Clipping für einen leichteren und helleren Overdrive, der vom Clean Boost bis zur mittleren Sättigung mit ausgeprägter Präsenz reicht. Drive 3 ist ein Transistor-Overdrive mit sehr reaktivem Verhalten, dessen Gain-Charakter an eine Fuzz erinnert, wenn man ihn pusht, dabei aber sehr spielerisch mit dem Plektrum bleibt.
Das eigentliche Spielfeld eröffnen die zwei unabhängigen Delays: Jeder verfügt über Time und Feedback, um von einer einfachen zeitlichen Verschiebung, die das Bild verbreitert, bis zu ausklingenden Wiederholungen und Comb-Filter-Effekten zu reichen. Ein Schalter erlaubt die Auswahl, welche Drives über die linken und rechten Delays laufen, um dein eigenes "Trio" zu bauen: ein solides Zentrum, eine nervösere Seite, eine schwebendere Seite - ganz nach Geschmack.
Für den "menschlichen" Touch sorgt die Deviate-Regelung, die den "Beam split" durch eine zufällige Variation der Delay-Zeit ergänzt, inspiriert von kleinen Ungenauigkeiten bei Mehrfachaufnahmen. So reicht die Wirkung von subtiler Verdickung bis zu Flanging-, Chorus- oder kaputtem Vibrato-Effekt, perfekt für Pads und Soundwände, die dennoch artikuliert bleiben.
Auf der Bühne wird die Beam Splitter V2 zum echten Herzstück: 3 Fußschalter mit wählbaren Funktionen (Einzelaktivierung der Drives oder Preset-Navigation), Presets (3 intern, bis zu 127 via MIDI), MIDI auf alle Parameter und ein Expression-Eingang, der die Hauptregler steuert und statische Einstellungen in musikalische Bewegungen verwandelt.
Schließlich kümmert sich OBNE um das Ende der Signalkette: Soft-Touch-Relais-Schaltung mit Wahl zwischen Trails oder True Bypass und flexibles Routing Mono, Mono zu Stereo oder Mono zu "Trereo" via TRS- oder TS-Kabel, je nach Setup. Das Pedal kann zudem einen Stereo-Eingang intern zusammenfalten, wenn der Effekt aktiv ist - praktisch, um ein konsistentes Setup ohne Kabelsalat zu behalten.

Der Klang

Die Beam Splitter V2 klingt nicht wie "noch eine Disto": Sie erzeugt ein Gefühl von Breite und Tiefe, das sowohl aus dem Parallelbetrieb der drei Sättigungen als auch aus der Zeitbearbeitung resultiert. Der Klang kann sauber und Hi-Fi sein, wenn man moderate Gain-Werte nutzt, oder sehr textural, wenn man die Sektionen aufdreht, mit Kompression und harmonischem Halo, der das Spiel umhüllt, ohne den Anschlag zu verschleiern.
Besonders schätzt man die Lesbarkeit: Selbst wenn der Sound riesig wird, behält jeder "Take" seine Identität. Das Pedal reagiert sehr gut auf Nuancen (vor allem Drive 3) und erlaubt es, einen Signature-Drive zu formen, der von nervigem Boost bis zu dicker Sättigung reicht, inklusive der instabilen Bewegungen, die typisch für Shoegaze und experimentelle Welten sind. Erwähnenswert: Musiker wie Rhett Shull haben die Beam Splitter bereits in ihr Pedalboard integriert - ein Zeichen, dass das Konzept kein Studiowahn, sondern ein echtes musikalisches Werkzeug auf der Bühne ist.

Technische Daten

EffekteDelay, Distortion, OverdriveArtNetz- oder Batteriebetrieb
FormatPedalVerwendungsta_des_gui_ele
Anzahl Spuren3FarbeMehrfarbig
EQTon
Drive 1Hard Clipping Distortion, am stärksten komprimiertDrive 3Transistor-Overdrive, dynamischste, mit Gain-Charakter wie Fuzz
Drive 2Overdrive mit Soft- und Hard Clipping, leichter und hellerDelay-KontrollenTime</

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