Radial Extcsa Gitarreneffektinterface
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Herstellerinformationen
Radial
https://www.radialeng.com
info@radialeng.com
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Sicherheitsbeauftragter:
Algam SAS
E-Mail: contact@algam.net
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Ein Radial-Ansatz für Reamping, gedacht für die kreative Arbeit im Studio
Mit dem EXTC SA überträgt Radial den Geist des Reampings über die reine Signalpegelanpassung hinaus: Die Idee ist, Ihre Pedale in die professionelle Aufnahmewelt einzubinden, ohne Bastellösungen oder Qualitätsverluste. Während Studioketten in der Regel mit Line-Pegel und symmetrischen Verbindungen arbeiten, erwarten Pedale ein unsymmetrisches Signal mit höherer Impedanz, sowie eine Dynamik und ein Verhalten, das dem Instrument eigen ist. Das EXTC SA bildet diese Brücke zwischen zwei Welten und fügt eine eindeutig kreative Dimension hinzu: Eine Stimme mit Körnung zu versehen, einem Violinspiel Bewegung zu verleihen oder eine Wah auf die Bassdrum zu legen, wird so zum Produktionsreflex und nicht zur technischen Hürde.
Für wen und für welche Aufnahme- und Mixing-Anwendungen?
Das EXTC SA richtet sich an Studios, Toningenieure, Produzenten und Home-Studio-Musiker, die ihre Aufnahmen und Mixe mit Texturen bereichern möchten, die sich mit Plug-ins nicht exakt reproduzieren lassen. Besonders relevant ist es, wenn Sie bereits Pedale besitzen, die Sie lieben, und diese auf aufgenommenen Spuren, Bussen oder sogar Live-Aufnahmen einsetzen wollen. Im Sounddesign ist es ein mächtiges Werkzeug zur Erzeugung klanglicher Signaturen: kontrollierte Sättigung, organische Modulation, expressive Filter... und das bei klarer, reproduzierbarer Arbeitsweise, die zum Produktionsfluss passt.
Einfache Integration der Pedale mit dem richtigen Pegel und der passenden Impedanz
Das Prinzip ist sofort verständlich: Sie schicken ein Line-Pegel-Signal von Ihrem Audiointerface oder Aufnahmesystem, dann wandelt das EXTC SA dieses Signal in ein unsymmetrisches Signal mit hochohmigem Eingang um, um Gitarrenpedale anzusteuern. Die Einbindung erfolgt sehr einfach über die Frontplattenanschlüsse: Sie schließen Ihre Effekte in Reihe an, wie auf einem Pedalboard, über einen "Send"- und "Return"-Weg.
Die "Blend"-Kontrolle: die genaue Dosis "Magie"
Im Studio ist ein 100% Wet-Effekt nicht immer die beste Wahl. Die Blend-Kontrolle ermöglicht die Flexibilität der besten Paralleltechniken: Sie erhalten den Anschlag, die Präsenz und die Klarheit des Originalsignals und fügen gleichzeitig die gewünschte Menge der Pedalfarbe hinzu. Das Ergebnis: Eine Stimme bleibt verständlich und gewinnt an Körnung, ein Schlagzeug behält seinen Punch und erhält mehr Bewegung, ein akustisches Instrument kann sich verbreitern, ohne Natürlichkeit zu verlieren.
Stille und Kohärenz: Isolation und Phasenumkehr
Das Anschließen von Bühnenequipment (Pedale, Netzteile, Mehrfachsteckdosen) an eine Studio-Konfiguration kann Störgeräusche verursachen. Das EXTC SA verfügt über eine Transformator-Isolation, die hilft, Brummen durch Erdschleifen zu eliminieren. Außerdem bietet es eine praktische 180deg-Phasenumkehr, um die Phasenkohärenz zu bewahren, wenn Sie das direkte Signal mit dem bearbeiteten mischen oder wenn Pedale die Polarität auf nicht intuitive Weise verändern. Diese Funktionen sind essenziell, um schnell arbeiten zu können, ohne die Session mit der Suche nach Störgeräuschen oder Auslöschungen zu verbringen.
Audioqualität: diskrete Class-A-Pufferung
Im Herzen des EXTC SA setzt Radial auf 100% diskrete Class-A-Puffer-Schaltungen. Ziel ist es, die Signalintegrität bei Umwandlungen und Einbindungen zu bewahren und eine stabile Antwort unabhängig von den verwendeten Pedalen zu gewährleisten. Dieser Ansatz liefert eine solide Basis, besonders nützlich bei der Bearbeitung von komplexen Quellen (Gesang, Streicher, Overheads, Synth-Busse), bei denen jeder Verlust an Definition oder Balance sofort auffällt.
Ein Insert-Punkt zum Hinzufügen von Studioeffekten
Über die Pedale hinaus bietet das EXTC SA einen Insert-Patchpunkt, um Studioeffekte in den Signalweg einzufügen. Diese Routing-Option erleichtert hybride Ketten: beispielsweise eine Modulationspedale vor einer Studio-Kompression oder eine Pedalsättigung gefolgt von externer Bearbeitung, bei gleichzeitig klarem und kontrolliertem Signalfluss.
Technische Daten
| Kategorie | Effekte-Schnittstelle | Frequenzgang | 20 Hz - 20 kHz |
| Anzahl Kanäle | 2 | THD | 0,003% bei 1kHz |
| Digitale Umwandlung | Nein | Eingänge | XLR, Jack |
| Max. Eingangspegel (dBu) | 26 | Analogausgänge | Klinke, XLR |
| Integrierter Vorverstärker | Ja | Netzteil | DC 15 V |
| Einstellungen | Blend, Phasenwechsler, Send und Receive | ||
Häufig gestellte Fragen
Wie werden Gitarrenpedale mit der Radial EXTC SA an ein Audiointerface angeschlossen?
Das Line-Pegel-Signal vom Interface wird unsymmetrisch gemacht und über die Send- und Return-Anschlüsse an der Frontseite zur Versorgung der Pedale angepasst. Die Eingänge sind als XLR und Klinke vorhanden, während die analogen Ausgänge in Klinke und XLR verfügbar sind.
Ermöglicht die Blend-Einstellung das Mischen von Effekt- und Direktsignal?
Die Blend-Regelung mischt das von den Pedalen bearbeitete Signal mit dem Originalsignal. Diese Funktion erlaubt es insbesondere, den Anschlag einer Quelle zu bewahren und gleichzeitig Saturation oder Modulation hinzuzufügen.
Lassen sich mit diesem Effekt-Interface Brummschleifen vermeiden?
Eine Transformator-Isolation ist integriert, um Brummgeräusche durch Masseschleifen zu reduzieren. Ein 180° Phasendreher ermöglicht außerdem die Anpassung der Phase zwischen dem Direktsignal und dem bearbeiteten Return.
Ist die Radial EXTC SA für die Bearbeitung von Gesang oder Schlagzeug über Pedale geeignet?
Dieses Interface ist dafür konzipiert, aufgenommene Spuren zu Pedalen zu senden, insbesondere bei Gesang, Violine, Bassdrum oder Synthesizer-Bussen. Die Frequenzantwort erstreckt sich von 20 Hz bis 20 kHz und die angegebene Verzerrung beträgt 0,003 % bei 1 kHz. Der maximale Eingangspegel beträgt 26 dBu.
Kann ein Studioeffekt in die Pedalkette eingeschleift werden?
Ein Patch-Insert-Punkt erlaubt die Integration eines Studioeffekts in den Signalweg. So ist es zum Beispiel möglich, einen Modulationspedal vor einem externen Kompressor zu platzieren.
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