Yoman MCHO11 - Shekere Djabara Kürbis Netz Samen
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Yoman
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Historischer Kontext und Positionierung in der Klangpalette
Unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt wie "chekeré", "shekere", "sekere", "xequere" oder "djabara", ist dieses Schlaginstrument ein unverzichtbarer Bestandteil der westafrikanischen Traditionen, insbesondere in Mandinka-Ensembles. Seine Verbreitung erfolgte anschließend weitreichend durch die Musik afrikanischer Diasporas, wo es zu einer wesentlichen rhythmischen Farbe in vielen populären und zeremoniellen Stilen wurde. Hergestellt aus Kalebasse, folgt die Chekeré einer handwerklichen Logik: Jedes Stück besitzt seine eigene Persönlichkeit (Form, Resonanz, Balance), was es zu einem lebendigen Instrument macht, das sowohl für Authentizität als auch für musikalische Effektivität geschätzt wird.
Für wen ist dieses Schlagzeug/Instrument geeignet
Die Chekeré richtet sich sowohl an Anfänger, die ein intuitives Schlaginstrument entdecken möchten, als auch an fortgeschrittene und erfahrene Perkussionisten, die ein ausdrucksstarkes Instrument zur Erweiterung ihres Sets suchen. Es eignet sich perfekt für westafrikanische Musik, afro-kubanische Grooves, brasilianische Rhythmen, aber auch für Pop, Reggae, Funk, akustische Musik und moderne Percussion-Formationen. Im Rhythmus-Workshop, im Unterricht, im Percussion-Kreis oder auf der Bühne bietet es eine pulsierende Basis und eine sofort erkennbare klangliche Tiefe.
Funktionalitäten und Neuheiten
Das Prinzip der Chekeré beruht auf einer getrockneten Kalebasse (die als Resonanzkörper fungiert), umgeben von einem Netz, das mit Samen oder Perlen bestückt ist. In Bewegung schlagen diese Elemente auf die Oberfläche und erzeugen einen klaren und zugleich texturreichen Klang. Das Instrument ermöglicht eine große Vielfalt an Anschlägen: Man kann einen einfachen rhythmischen Atem durch Schütteln erzielen, festere Akzente durch "Klopfen" mit der Hand setzen oder spektakulärere Effekte durch Drehen, Variieren des Winkels und der Intensität erzeugen. Diese Vielseitigkeit macht es zu einem sehr musikalischen Schlaginstrument, das begleiten kann, ohne zu dominieren, oder im Gegenteil zum treibenden Element des Grooves wird.
Der Klang
Die Kalebasse bietet von Natur aus eine warme und organische Resonanz: Sie liefert nicht nur Lautstärke, sondern verleiht eine "Farbe", die von der Dichte und Form der Frucht abhängt. Das Ergebnis liegt zwischen dem Zischen eines Shakers und der Präsenz einer Handperkussion, mit einer sehr lebendigen Mittellage. Die Projektion bleibt natürlich und akustisch, ideal für Ensembles ohne Verstärkung, Proben oder Sessions, in denen ein authentischer Klang gesucht wird.
Das Netz aus Samen oder Perlen ist der Schlüssel zum Charakter der Chekeré: Je direkter der Kontakt, desto definierter der Anschlag, mit einem Korn, das den Rhythmus "greift". Durch Variation der Geschwindigkeit der Bewegung, der Distanz und des Drucks der Hand auf das Netz wechselt man von einem subtilen rhythmischen Teppich zu scharfen Akzenten. Diese Fähigkeit, den Klang zu nuancieren, macht die Chekeré besonders effektiv zur Unterstützung von Polyrhythmen, zum Verdoppeln einer Clave, zum Dialog mit Congas, Djembe, Dunun oder zur Ergänzung eines Schlagzeug-Sets mit einer anderen perkussiven Signatur.
Technische Merkmale
Konstruktion
- Typ: Chekeré / Shekere / Sekere / Xequeré (Djabara)
- Korpus: Kalebasse (getrocknete und bearbeitete Kürbisfrucht)
- Besatz: Netz (Masche) bestückt mit Samen oder Perlen
- Herstellung: Afrika
Spielweise und Verwendung
- Techniken: Schütteln, mit der Hand schlagen, drehen, Variationen von Winkel und Intensität zur Klangnuancierung
- Kontexte: Mandinka-Musik, afro-kubanische und brasilianische Repertoires, akustische Ensembles, Percussion-Workshops, Bühne
- Ausdruckskraft: breite Palette an Dynamiken, von diskreter Begleitung bis zu markanten Akzenten
Technische Daten
| Instrumentmaße | Klein | Farbe | Natur |
| Kategorie | afrikanisch | Lackierung | Natur |
| Typ | Shekere | Durchmesser | 10 cm |
| Material | cal_na | ||
| Korpus | Kalebasse (getrocknete und bearbeitete Kürbisfrucht) | Techniken | Schütteln, mit der Hand schlagen, drehen, Variationen von Winkel und Intensität zur Klangnuancierung |
| Besatz | Netz (Masche) bestückt mit Samen oder Perlen | Kontexte | Mandinka-Musik, afro-kubanische und brasilianische Repertoires, akustische Ensembles, Percussion-Workshops, Bühne |
| Herstellung | Afrika | Ausdruckskraft | breite Palette an Dynamiken, von diskreter Begleitung bis zu markanten Akzenten |
Häufig gestellte Fragen
Ist der Yoman MCHO11 aus einer Kalebasse gefertigt?
Der Korpus besteht aus einer Kalebasse, also einer getrockneten und bearbeiteten Kürbisfrucht, die von einem Netz mit Samen oder Perlen umgeben ist.
Welchen Klang erzeugt ein Chekeré mit Samennetz?
Die Kalebasse liefert eine warme Resonanz im mittleren Frequenzbereich, zwischen dem Zischen eines Shakers und der Betonung einer Handpercussion. Der Kontakt des Samennetzes oder der Perlen macht den Anschlag je nach Intensität des Spiels definierter.
Welche Spieltechniken sind bei dieser Djabara möglich?
Das Instrument kann geschüttelt, gegen die Hand geschlagen oder gedreht werden. Variationen im Winkel, in der Geschwindigkeit und im Druck auf das Netz erlauben den Übergang von unauffälliger Begleitung zu markanten Akzenten.
Ist dieses Chekeré für Anfänger geeignet?
Die Handhabung ermöglicht das Entdecken intuitiver rhythmischer Gesten, während das Samennetz differenziertere Spielnuancen erlaubt.
Für welche Musikstile eignet sich ein afrikanisches Chekeré?
Die Herstellung in Afrika verortet dieses Instrument in den Percussionpraktiken Westafrikas, insbesondere der Mandinka. Sein Klang fügt sich auch in afro-kubanische und brasilianische Repertoires ein. Es kann ein akustisches Ensemble, einen Rhythmus-Workshop oder ein Set mit Congas, Djembé und Schlagzeug ergänzen.
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