Obwohl sie optisch sehr ähnlich sind, weisen die zahlreichen Modelle von Akustikgitarren tiefgreifende Unterschiede auf, angefangen bei ihrem Klang: das Holz, aus dem sie gefertigt sind, ist ein entscheidendes Element ihres Charakters. Außerdem können sich die Formen und Maße erheblich unterscheiden, was auch das Handling beeinflusst. Hier ist eine Auswahl der besten Akustikgitarren, um etwas mehr Klarheit zu schaffen.
Mit seiner Dreadnought-Korpusform kombiniert mit der Kombination aus Okoumé (afrikanischem Mahagoni) und Fichte besitzt die Cort Earth70 einen tiefen Klang mit schönen Bässen, die von soliden Mitten und samtigen Höhen begleitet werden. Der Mahagonihals und das Griffbrett aus Ovangkol, dem afrikanischen Verwandten des Palisanders, sorgen für ein angenehmes Handling. Die Open-Pores-Finish verbessert die Resonanz, während der ausgesparte Steg einen langen Sustain bietet. Optisch schlicht, ist die Earth70 dennoch mit wirklich schönen Details versehen, von Rosettenverzierungen mit feinem Elfenbein-Faden um den Korpus bis hin zum Schlagbrett in Schildpatt-Imitat. Eher für Fingerstyle geeignet, ist diese Akustikgitarre dennoch perfekt für Begleitung, da das Fehlen eines Cutaways das Lead-Spiel in den Höhen einschränkt. Ein letzter Punkt: diese Gitarre ist nicht verstärkt.
Vorteile
- Der Preis
- Ein ausgewogener Klang
- Perfekt für Anfänger
Nachteile
- Der Zugang zu den feinen Höhen
Vollständig aus Mahagoni gefertigt, mit Ausnahme des Palisander-Griffbretts, bietet diese Takamine GD11M-NS einen großartigen Klang, sehr rund, aber klar definiert, mit sehr guter Tonhaltung. Ihre Dreadnought-Form liefert volle und kraftvolle Bässe. Die Breite des Sattels ist etwas schmaler (42 mm gegenüber 43 mm bei den meisten Akustikgitarren), was das Handling erleichtert. Mit einer größeren Mensur als der Durchschnitt ist sie jedoch nicht für alle Handgrößen ideal. Die Mechaniken sind sehr präzise und halten die Stimmung gut. Ihr Look ist sehr klassisch, die Perlmutt-Punkte als Griffbrettmarkierungen sind dezent, aber die typische Takamine-Kopfplatte ist dennoch erkennbar. Die Rosetten- und Korpusverzierungen sind einfach, aber sauber. Schließlich sorgt die satinierte Oberfläche für ein sehr angenehmes Spielgefühl und die karamellfarbene Optik ist sehr ansprechend.
Vorteile
- Ein voller Bassklang
- Sehr gute Tonhaltung
- Das etwas schmalere Sattelbrett
Nachteile
- Einfache Verzierungen
Die französische Marke präsentiert uns mit dieser T70A Tramontane ein sehr schönes Modell, das sich von seinen Konkurrenten abhebt. Zunächst ist wichtig zu erwähnen, dass diese Gitarre eine massive Decke aus Holz besitzt, was für eine Gitarre dieser Preisklasse selten ist! Die Engelmann-Fichte und das Auditorium-Format, das schmaler und schlanker als das Dreadnought-Format ist, sorgen für einen sehr ausgewogenen Klang, weniger kraftvoll, aber präziser. Der Hals aus Okoumé, kombiniert mit dem Palisander-Griffbrett, bietet ein angenehmes Handling und Spielgefühl. Achtung jedoch bei der recht großen Mensur (650 mm). Der Kopf ist aus Palisander und mit sehr robusten Ölgefüllten Mechaniken ausgestattet. Der Graphitsattel ist ein zusätzlicher Pluspunkt für die Saitenstabilität. Optisch setzt Lâg auf ein modernes Design mit einer ganz eigenen Rosettenzeichnung und einer einzigartigen Kopfplattenform. Der Boden und die Zargen aus Sapelli bilden einen schönen Farbkontrast.
Vorteile
- Die massive Engelmann-Fichtendecke
- Das Auditorium-Format
- Der Graphitsattel
Nachteile
- Die recht große Mensur
Die Woodbrass Riverside EQ Naturelle ist eine elektro-akustische Folk-Gitarre, die eine raffinierte Ästhetik mit bemerkenswerter Klangqualität verbindet. Sie ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Musiker geeignet und verfügt über eine massive Fichtendecke, die eine warme Resonanz und optimale Klangprojektion bietet. Ihr elektro-akustisches System integriert einen Vorverstärker mit Equalizer, der eine präzise Klangkontrolle ermöglicht, wenn sie verstärkt wird, sei es auf der Bühne oder im Studio. Das natürliche Design und die sorgfältigen Oberflächen machen sie zu einem Instrument, das ebenso angenehm zu spielen wie anzusehen ist.
Vorteile
- Massive Fichtendecke für einen reichen und kraftvollen Klang
- Integrierter Vorverstärker mit Equalizer, ideal für verstärkte Auftritte.
- Geeignet für Anfänger und erfahrene Musiker dank ihres flüssigen Spielgefühls.
Nachteile
- Empfindlich gegenüber Feuchtigkeitsschwankungen
Woodbrass Riverside EQ Naturelle
Die Woodbrass Riverside EQ Naturelle ist eine elektro-akustische Folk-Gitarre, die eine raffinierte Ästhetik mit bemerkenswerter Klangqualität verbindet. Sie ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Musiker geeignet und verfügt über eine massive Fichtendecke, die eine warme Resonanz und optimale Klangprojektion bietet. Ihr elektro-akustisches System integriert einen Vorverstärker mit Equalizer, der eine präzise Klangkontrolle ermöglicht, wenn sie verstärkt wird, sei es auf der Bühne oder im Studio. Das natürliche Design und die sorgfältigen Oberflächen machen sie zu einem Instrument, das ebenso angenehm zu spielen wie anzusehen ist.
- Stärken
- Massive Fichtendecke für einen reichen und kraftvollen Klang
- Integrierter Vorverstärker mit Equalizer, ideal für verstärkte Auftritte.
- Geeignet für Anfänger und erfahrene Musiker dank ihres flüssigen Spielgefühls.
- Schwächen
- Empfindlich gegenüber Feuchtigkeitsschwankungen
Woodbrass Riverside EQ Naturelle
Wie wählt man die richtige Akustikgitarre aus?
Die Korpusform

Die Eigenschaften des Korpus einer Akustikgitarre hängen direkt mit dem Handling des Instruments und dem Spielkomfort zusammen. Es gibt viele Varianten mit sehr unterschiedlichen Maßen, jede mit ihren Vor- und Nachteilen. Die gebräuchlichsten Formate sind Dreadnought, Jumbo und Grand Auditorium. Dann stellt sich die große Frage nach dem Cutaway. Für einen erfahrenen oder werdenden Solisten kann diese Besonderheit sehr wichtig oder sogar unerlässlich sein, während ein Rhythmusgitarrist oder Fingerpicker eher eine intakte Form bevorzugen würde, um eine bessere Projektion zu erzielen (ganz zu schweigen vom rein ästhetischen Aspekt). Am besten probiert man die Gitarre aus, um sich eine eigene Meinung zu bilden.
Der Klangausgleich

Je nach Holzart der Decke variiert der Klangausgleich einer Gitarre im Vergleich zu einer anderen. Eine Mahagonigitarre erzeugt einen warmen Klang mit vollen Bässen, soliden Mitten und sanften Höhen, während eine Koa-Gitarre brillanter klingt, aber mit einem engeren Frequenzspektrum. Ihre Wahl hängt zunächst von Ihrem Geschmack ab. Es ist aber auch wichtig, den Kontext zu bedenken, in dem Sie spielen werden: solo oder in einer Band? Für den Solobetrieb ist eine Gitarre mit einem breiteren Klangspektrum vorzuziehen, da sie reicher und schmeichelhafter klingt. Wenn Sie jedoch mit anderen Musikern spielen möchten, ist eine „engere“ Gitarre besser geeignet, da sie weniger in die Frequenzen der anderen Instrumente eingreift.
Mit oder ohne Schlagbrett?

Das Schlagbrett ist die Kunststoffplatte unter der Rosette. Es dient dazu, den Korpus vor unbeabsichtigten Schlägen mit dem Plektrum zu schützen, die das Holz mit der Zeit zerkratzen oder sogar langsam aushöhlen können. Abgesehen von seiner Funktion beeinflusst das Vorhandensein oder Fehlen eines Schlagbretts stark das Aussehen des Instruments. Manche vermissen es, andere finden, dass es den edlen Look einer vollholz-Gitarre stört. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern: Wenn Sie ausschließlich mit den Fingern spielen, ist ein Schlagbrett nicht unbedingt nötig. Wenn Sie jedoch eher Strumming bei Pop-Songs bevorzugen, kann ein Schlagbrett unverzichtbar sein. Aber eine abgenutzte Gitarre kann auch Charakter und Geschichte haben, die sie zu IHREM Instrument machen… Sie haben die Wahl, aber jetzt sind Sie gut informiert.

