Henle Verlag Bartok B. - Three Hungarian Folk Tunes
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Zusammenfassung dieser Partitur
Unter den Werken, die Béla Bartók aus traditionellem Material komponierte, nehmen diese drei Klavierstücke eine besondere Stellung ein, sowohl wegen ihrer Geschichte als auch wegen der Präzision ihrer Überlieferung. Ursprünglich als Skizzen für die Sammlung der 15 Ungarische Bauernlieder gedacht, blieben sie lange unvollendet und lagen wie in den Notizbüchern des Komponisten zurückgestellt. Diese Ruhephase dauerte fast zwei Jahrzehnte, bis ein ganz bestimmter Kontext sie wieder in den Vordergrund rückte.
Im Jahr 1941 musste Bartók, der damals in den USA im Exil lebte, auf Anfrage von Boosey and Hawkes einen Beitrag zu einem Jubiläumsalbum für den Pianisten Ignace Paderewski liefern. Er entschied sich, zu diesen Miniaturen zurückzukehren, die von der Volksmusik seiner Heimat inspiriert sind, und begann eine gründliche Überarbeitung, die sowohl den musikalischen Text als auch die klaviertechnische Umsetzung sorgfältig berücksichtigte. Die Erstausgabe erschien 1942 mit einer bemerkenswerten Besonderheit: Sie reproduzierte ausnahmsweise nicht die Originalvorlagen der traditionellen Melodien.
Diese Urtext-Ausgabe behebt diesen Mangel, indem sie diese Quellen wieder ins Zentrum der editorischen Arbeit stellt und gleichzeitig einen Text anbietet, der auf der vollständigen Bartók-Ausgabe basiert. Der Herausgeber, László Somfai, stützt sich zudem auf Bartóks eigene Aufnahme, um die Lesart, Artikulation und den Charakter zu beleuchten. Eine ideale Partitur für Pianisten, die einen authentischen Bartók suchen, zwischen gelehrter Komposition und der Energie des Folklore, mit einer soliden Arbeitsgrundlage für Studium und Bühne.
Technische Daten
| Musikgenre | Pop | Werk | Partituren |
| Komponist | Béla Bartók | Ausgabe | Urtext (basierend auf der vollständigen Bartók-Ausgabe) |
| Arrangeur | László Somfai | Genre | Klassische Partitur (inspiriert von ungarischer und rumänischer Volksmusik) |
| Instrumentation | Klavier | Erscheinungsjahr | 1942 |
Häufig gestellte Fragen
Für welche Besetzung ist diese Bartók-Partitur geschrieben?
Diese Ausgabe ist für Klavier allein bestimmt und vereint drei Stücke, die von ungarischen Volksmelodien inspiriert sind.
Handelt es sich um eine Urtext-Ausgabe der Three Hungarian Folk Tunes?
Die angebotene Ausgabe ist ein Urtext, basierend auf der Bartók-Gesamtausgabe. Der edierte Text führt die ursprünglichen Vorlagen der traditionellen Melodien wieder ein, die in der ersten Ausgabe von 1942 fehlten.
Wer hat diese Bartók-Ausgabe erstellt?
Die Edition wurde von László Somfai herausgegeben. Seine Edition baut auf der Bartók-Gesamtausgabe auf. Dabei wurde auch die Aufnahme des Komponisten für Artikulation und Charakter berücksichtigt.
Stammen die Three Hungarian Folk Tunes aus dem Jahr 1942?
Die Erstausgabe dieser drei Stücke erschien 1942, nach einer Überarbeitung, die Bartók in den USA für ein Album über Ignace Paderewski vorgenommen hatte.
Was ist der Ursprung der Melodien der drei Klavierstücke?
Die drei Miniaturen stammen aus Skizzen, die ursprünglich für die 15 Ungarische Bauernlieder gedacht waren, also 15 ungarische Volkslieder. Bartók hatte sie fast zwei Jahrzehnte lang unvollendet gelassen, bevor er sie 1941 wieder aufgriff.
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