Henle Verlag BEETHOVEN - VARIATIONS EROICA OP.35 - PIANO
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Zusammenfassung dieser Partitur
Mit den Variationen Eroica op. 35 bietet Ludwig van Beethoven weit mehr als nur eine Übung in Virtuosität: Er eröffnet einen neuen Weg, die Charaktervariation, bei der jede Transformation des Themas zu einer echten musikalischen Szene wird. Komponiert im Jahr 1802, krönt diese Reihe von 15 Variationen ihren Verlauf mit einer Fuge, die eine kontrapunktische Dichte bringt, welche sowohl die Architektur des Ganzen als auch die Erfindungskraft des musikalischen Diskurses hervorhebt.
Diese Variationen sind vor allem berühmt für ihre direkte Verbindung zum "Eroica"-Universum: Das verwendete Thema findet sich ebenfalls im Finale der 3. Symphonie wieder, was den dauerhaften Spitznamen des Werks erklärt. In Verbindung mit op. 34, oft als "Zwillingswerk" präsentiert, markiert op. 35 einen wichtigen Meilenstein, den Beethoven selbst betonte, indem er seinem Verleger mitteilte, dass diese Seiten "auf eine ganz neue Weise konzipiert" seien.
Diese Ausgabe legt Wert auf die Zuverlässigkeit des Textes: Es handelt sich um eine Urtext-Ausgabe mit einem detaillierten Vorwort und Kommentaren, alles basierend auf dem späteren kritischen Kommentar der Gesamtausgabe der Werke Beethovens. Die von Ian Fountain vorgeschlagenen Fingersätze bieten wertvolle Unterstützung beim Üben der Übergänge, der Stimmenverteilung und der Klarheit der Phrasierung, während sie die stilistische Strenge Beethovens respektieren. Schließlich ist zu beachten: Es wird als die erste Veröffentlichung angekündigt, bei der die Variationen Eroica als separate Partitur zugänglich sind, ein interessanter Punkt für Pianisten und Lehrkräfte, die ein spezielles Material für dieses Werk suchen.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik |
| Werk | Partituren |
| Komponist | Ludwig van Beethoven |
| Edition | Felix Loy |
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Variationen umfasst Beethovens Opus 35?
Das Werk besteht aus 15 Variationen und endet mit einer Fuge, wodurch seine kontrapunktische Konstruktion betont wird.
Steht das Thema der Eroica-Variationen im Zusammenhang mit der 3. Symphonie?
Das Thema wird auch im Finale der 3. Symphonie von Beethoven aufgegriffen. Diese Verbindung erklärt die Bezeichnung „Eroica“, die mit Opus 35 verbunden ist.
Ist diese Ausgabe der Eroica-Variationen ein Urtext?
Diese Partitur bietet einen Urtext, der auf der späteren kritischen Kommentierung der Gesamtausgabe der Werke Beethovens basiert. Eine ausführliche Einleitung und editorische Anmerkungen begleiten die Musik.
Wer hat die Fingersätze für diese Klavierpartitur erstellt?
Die Fingersätze wurden vom Pianisten Ian Fountain vorgeschlagen.
Henle Verlag Beethoven Variations Eroica Op.35: Handelt es sich um eine Einzelausgabe?
Das Werk wird als erste Edition der Eroica-Variationen in Form einer Einzelausgabe angekündigt. Die Edition wurde von Felix Loy herausgegeben und bezieht sich auf ein Werk aus dem Jahr 1802.
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