Henle Verlag SCHUBERT F. - SONATA FOR PIANO AND ARPEGGIONE A MINOR D 821 (OP. POST.)
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Zusammenfassung dieser Partitur
Das Arpeggione, ein eigenartiges Streichinstrument mit Bogen, dessen Klang an eine Mischung aus Gitarre und Streichinstrumentenfamilie erinnert, hat nie wirklich seinen Platz in der musikalischen Praxis gefunden. Doch dank Franz Schubert bleibt es mit einem unverzichtbaren Werk verbunden: der Sonate in a-Moll in drei Sätzen, die heute als eine der prägendsten Seiten des romantischen Kammermusikrepertoires gilt.
Diese Partitur hebt einen wesentlichen Punkt hervor: Eine Urtext-Ausgabe kann sich nicht darauf beschränken, einen "idealen" Text zu reproduzieren, wenn dieser in der Praxis schwer auf den Instrumenten ausführbar ist, die das Arpeggione übernommen haben. Da Bratsche und vor allem Violoncello die klanglich und tessiturmäßig nächsten Alternativen sind, bietet die Ausgabe eine ausgewogene editorische Antwort: den Originaltext bewahren und gleichzeitig die unverzichtbaren Anpassungen für die moderne Interpretation klar kennzeichnen.
Konkret überlagert die Partitur die originale Arpeggione-Stimme mit der Klavierpartitur, was Pianist und Solist eine treue Sicht auf die Komposition und das Gleichgewicht ermöglicht. Ergänzend konzentriert sich die beiliegende separate Stimme auf die instrumentale Realität: Die notwendigen Oktavwechsel sind dort eindeutig angegeben, um die Linie, Artikulation und musikalische Richtung zu bewahren und gleichzeitig das Spielgefühl, insbesondere auf dem Violoncello, komfortabel zu halten.
Die Entscheidung, keine "leichte" Alternative auf einem höheren Instrument (wie Violine oder Flöte) anzubieten, unterstreicht den Wert dieser Ausgabe: Das Ziel ist nicht, das Werk zu verändern, sondern dessen klangliche Substanz und Charakter zu bewahren. Eine tiefere Option, wie eine Aufführung auf dem Kontrabass, kann je nach Projekt sogar in Betracht gezogen werden, doch der Geist bleibt derselbe: die klangliche Welt, die mit Schubert assoziiert wird, so genau wie möglich zu respektieren.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik |
| Werk | Partituren |
| Komponist | Franz Schubert |
| Ausgabe | G. Henle |
| Instrumentation | Arpeggione und Klavier (mit angegebener Anpassung für Bratsche oder Violoncello) |
| Genre | klassische Partitur (Urtext) |
Häufig gestellte Fragen
Eignet sich diese Ausgabe für die Bratsche?
Die beiliegende Einzelstimme zeigt die notwendigen Anpassungen für die Bratsche, während der Klavierpart die ursprüngliche Arpeggione-Stimme beibehält.
Kann die Sonate D 821 auf dem Violoncello gespielt werden?
Die erforderlichen Oktavwechsel für das Violoncello sind in der Einzelstimme klar vermerkt. Diese Darstellung bewahrt die musikalische Linie und Artikulation des Werks. Der Umfang des Violoncellos wurde bei den Optionen berücksichtigt, um möglichst nahe an den Klang des Arpeggione zu kommen.
Enthält die Partitur einen Klavierpart?
Der originale Arpeggione-Part wird zusammen mit dem Klavierpart präsentiert, was das Einüben des Gleichgewichts in dieser Sonate in drei Sätzen ermöglicht.
Welche Ausgabe wird für die Arpeggione-Sonate von Schubert verwendet?
Das Werk wird von G. Henle als Urtextausgabe der Sonate in a-Moll D 821 von Franz Schubert herausgegeben.
Sind die Änderungen im Tonumfang in dieser Partitur angegeben?
Die für die moderne Interpretation notwendigen Oktavwechsel sind eindeutig in der Einzelstimme für Bratsche oder Violoncello vermerkt.
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